Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitbundesligisten TSV 1860 München am 13. November im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens, begangen durch zwei rechtlich selbstständige Handlungen, mit einer Geldstrafe in Höhe von 4.000 Euro belegt.

Während des Meisterschaftsspieles der 2. Bundesliga zwischen dem FSV Frankfurt und dem TSV 1860 München am 24. Oktober 2009 in Frankfurt wurde in der 15. Spielminute eine Rauchbombe im Münchener Fanblock gezündet.

Während des Spieles um den DFB-Vereinspokal zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Schalke 04 am 28. Oktober 2009 in München wurden in der 55. Spielminute aus dem Münchener Fanblock Gegenstände geworfen. In der 63. Spielminute flogen wieder Gegenstände aus dem Münchener Fanblock auf das Spielfeld.

Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.