Köln - Der 1. FC Nürnberg will nach der Niederlage gegen die Münchner Löwen gegen den VfL Bochum wieder wichtige Punkte holen. Ebenfalls am Freitag, 18:30 Uhr, trifft Greuther Fürth auf das Überraschungsteam vom FC Würzburger Kickers. Zur selben Zeit muss außerdem der 1. FC Union Berlin beim TSV 1860 München antreten.

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VfL Bochum - 1. FC Nürnberg

Für den 1. FC Nürnberg verlief der Saisonstart alles andere als optimal. Erstmals in der 2. Bundesliga sind die Franken nach vier Spieltagen noch ohne Sieg. Das soll sich nun ändern. "Wir müssen aggressiver auftreten, den Gegner zu Fehlern zwingen und schnell nach vorne spielen", gibt Trainer Alois Schwartz vor der Partie gegen den VfL Bochum die Marschrichtung für seine Mannschaft vor. Die Gastgeber stehen nach vier Spieltagen mit fünf Punkten da - vor heimischer Kulisse sollen, wenn es nach Gertjan Verbeek geht, drei weitere hinzukommen. "Ich sehe beim VfL keine Probleme", erklärte der Trainer mit Blick auf die Partie.

Insgesamt spricht die Bilanz in der 2. Bundesliga für die Bochumer: In 8 Spielen gegen Nürnberg hat der VfL noch nie verloren (6 Siege, 2 Remis). Der letzte Nürnberger Sieg gegen Bochum datiert von 2007 - damals gewannen die Franken in der Bundesliga mit 2:0.

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SpVgg Greuther Fürth - FC Würzburger Kickers

Der FC Würzburger Kickers gehört zu den Überraschungen der bisherigen Saison in der 2. Bundesliga. Der Aufsteiger holte aus den ersten vier Spielen ganze sieben Punkte und steht damit auf dem vierten Rang. Ebenfalls sieben Punkte haben die Gastgeber von der SpVgg Greuther Fürth gesammelt und wollen gegen die Kickers nun mehr. "Wir wollen auch das dritte Heimspiel gewinnen", erklärt Stefan Ruthenbeck. "Aber für uns ist das eine schwierige Aufgabe, wenn man da nicht aufpasst, geht das in die Hose", fügte der Kleeblatt-Trainer an.

Das Spiel ist das erste fränkische Derby der Saison und auch die erste Partie zwischen den beiden Kontrahenten in der eingleisigen 2. Bundesliga. Das letzte Aufeinandertreffen von Fürth und Würzburg gab es 1977/78 in der 2. Liga Süd.

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TSV 1860 München - 1. FC Union Berlin

Nach dem 4:0-Sieg am 4. Spieltag gegen den Karlsruher SC hat der 1. FC Union Berlin wieder Rückenwind. Die Mannschaft von Jens Keller steht derzeit mit fünf Punkten aus vier Spielen auf dem 10. Platz. Noch besser in die Hinrunde gestartet sind die Hausherren vom TSV 1860 München. Die Löwen haben sieben Zähler auf dem Konto und sich mit dem ersten Sieg in Nürnberg nach 13 Jahren am vergangenen Montag ordentlich Selbstvertrauen geholt. Das spürt auch der Trainer: "Wir haben richtig Bock darauf, das Spiel so zu gestalten, dass alle gute Laune haben", erklärte Kosta Runjaic bei der Pressekonferenz vor der Partie.

Im historischen Vergleich haben die Münchner übrigens klare Vorteile. Von insgesamt 14 Spielen konnten die Löwen acht für sich entscheiden. Bei vier Remis konnte Union lediglich zwei Partien gegen 1860 gewinnen.

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