Satte 28 Treffer wurden am 5. Spieltag in der 2. Bundesliga erzielt. Vor allem die Heimmannschaften zeichneten sich dabei durch ihren Torhunger aus.

Sechs Akteure erwischten an diesem Wochenende einen besonders guten Tag und konnten sich gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen. bundesliga.de stellt die gut aufgelegten Offensivkräfte vor und hat interessante Fakten zu den "Männern des Tages".

Mohamadou Idrissou (SC Freiburg)

Der Kameruner traf beim glanzvollen 5:0 seiner Breisgauer gegen den SV Wehen Wiesbaden gleich drei Mal in einer Halbzeit und gab ligaweit die meisten Torschüsse (acht) in einem Spiel ab. Alleine im Spiel gegen seinen Ex-Club traf Idrissou so oft wie in der gesamten vergangenen Rückrunde für den SCF in 13 Partien. Der "Dreierpack" gegen Wiesbaden war sein Zweiter im deutschen Profifußball. Im Februar 2003 hatte er schon einmal drei Tore in einer Partie erzielt, gegen den 1.FC Nürnberg gelang dem damaligen Hannoveraner ein lupenreiner Hattrick.

Cedrick Makiadi (MSV Duisburg)

Dem Neuzugang vom VfL Wolfsburg gelang beim Heimsieg über Alemannia Aachen (3:2) der erste lupenreine Hattrick in der neuen Bundes- und 2. Bundesliga-Saison. Dabei bestach Makiadi in dieser Partie mit einer sensationellen Trefferquote von 100 Prozent ( drei Schüsse, drei Treffer). Gegen Aachen glänzte er durch seine Vielseitigkeit: Er traf mit links, rechts und mit dem Kopf! "Das war heute der erste Hattrick meiner Karriere. Vielleicht ist mir das in meiner Jugend schon mal gelungen, aber in den vergangenen Jahren garantiert nicht mehr", zeigte sich der Alleskönner nach der Partie überglücklich.

Matias Cenci (FSV Frankfurt)

Ebenfalls drei Mal jubeln durfte am 5. Spieltag auch der Frankfurter Cenci. Beim 3:1-Erfolg über Rot-Weiß Oberhausen sorgte der Italiener im fünften Anlauf des FSV quasi im Alleingang für den ersten Saisonsieg der Bornheimer. Gegen RWO war er an sieben der 15 Fankfurter Torschüsse unmittelbar beteiligt. Der zweitbeste Torjäger der vergangenen Regionalliga-Süd-Saison (17 Treffer) schoss damit in dieser Saison vier der sieben Frankfurter Tore.

Jonathan Jäger (SC Freiburg)

Ähnlich wie Mannschaftskollege Idrissou erwischte auch Jäger beim Kantersieg über Wehen Wiesbaden einen besonderen Tag. Er durfte immerhin zwei Mal jubeln und feierte seinen ersten "Doppelpack" im deutschen Profifußball. Er bestätigte gegen die Hessen einmal mehr seine gute Form: Der Angreifer war an jedem Spieltag unmittelbar an (mindestens) einem Treffer der Breisgauer beteiligt (drei Tore und drei Torvorlagen). "Wenn wir so weiter spielen, dann können wir am Ende der Saison vielleicht auch in die Bundesliga aufsteigen", äußerte sich der doppelte Torschütze optimistisch zum weiteren Saisonverlauf.

Lars Torbog (Rot Weiss Ahlen)

Mit seinen beiden Treffern gegen Rostock schloss Lars Toborg in der Ahlen-internen Torjägerliste zu Neuzugang Rene Müller auf - beide Stürmer bringen es jetzt auf zwei Buden. Somit ist der Knoten nun also auch beim besten RWA-Torjäger der vergangenen Saison geplatzt, der in 33 Regionalligaspiele 23 Mal getroffen hatte. Gegen Hansa bedeuteten die Toborg-Tore allerdings nur einen Punktgewinn, die Partie endete 2:2. Insgesamt gab der zweitliga-erfahrene Stürmer vier Torschüsse ab, seine Erfolgsquote ist also diesselbe wie bei seinen gewonnenen Zweikämpfen: 50 Prozent.

Ersin Demir (FC Ingolstadt)

Beim 2:1-Erfolg des Aufsteigers gegen den VfL Osnabrück brauchte Demir nur vier Torschüsse für seinen "Doppelpack" - ein Mal davon scheiterte er sogar noch am Aluminium. Wie wichtig er für sein Team beweist sein bisherige Quote: Sechs der acht Ingolstädter Pflichtspieltore der laufenden Saison gehen auf sein Konto (fünf von sieben in der Liga). Zusammen mit Sami Allagui (Fürth) und Idrissou steht er mit fünf erzielten Treffern an der Spitze der Torjägerliste in der 2. Bundesliga.