Mit dem direkten Wiederaufstieg hat es für den FC Ingolstadt zwar nicht geklappt. Ein 1:1 am letzten Spieltag der 3. Liga gegen den SV Sandhausen reichte den Oberbayern aber zumindest, um die Relegationsspiele um den letzten verbliebenen Platz in der 2. Bundesliga gegen den F.C. Hansa Rostock zu erreichen.

Für die Ingolstädter besteht also die große Chance, nur ein Jahr nach dem Abstieg die Rückkehr in die zweithöchste deutsche Spielklasse zu schaffen.

bundesliga.de hat in den Statistik-Datenbanken gewühlt und nennt Ihnen fünf Gründe, warum der FC Ingolstadt die Duelle gegen Rostock für sich entscheidet:

1. Teams aus Ostdeutschland sind herzlich willkommen: In den vier Heimspielen dieser Saison gegen Mannschaften aus der ehemaligen DDR schnitt der FCI recht erfolgreich ab: Gegen Rot-Weiß Erfurt (5:0) und Erzgebirge Aue (5:1) gab es Kantersiege, gegen Dynamo Dresden (0:0) und Carl Zeiss Jena (2:2) immerhin ein Remis.

2. Die Auswärtsstärke: Auf fremden Plätzen ist das Team von Michael Wiesinger nicht minder zu beachten: Mit neun Siegen und 29 Punkten auf des Gegners Platz war der FC Ingolstadt das erfolgreichste Auswärtsteam der 3. Liga.

3. Die Offensivpower: Mit 72 Toren waren die Oberbayern das treffsicherste Team in der 3. Liga. Mit Moritz Hartmann (21 Treffer) stellt der FCI zudem ligaweit den zweitbesten Torschützen nach Sandhausens Regis Dorn (22 Treffer).

4. Erfahrung in der 2. Bundesliga: Im Kader der "Schanzer" befinden sich 20 Spieler, die bereits in der Vergangenheit Spiele in der 2. Bundesliga bestritten haben. Mit Stefan Leitl, Andreas "Zecke" Neuendorf, Marco Sejna, Ralf Keidel, Malte Metzelder, David Pisot, Robert Flessers, Fabian Gerber und Markus Karl konnten einige Spieler auch schon Bundesligaluft schnuppern.

5. Der direkte Vergleich: In der vorigen Saison traf FC Ingolstadt in der 2. Bundesliga die einzigen beiden Male auf den F.C. Hansa Rostock. Sowohl beim 4:2 im Hinspiel als auch beim 1:1 im Rückspiel bei den Hanseaten blieben die "Schanzer" ohne Niederlage.