Nach den ersten drei Spieltagen in der neuen Saison steht die Null bei der TuS Koblenz - und zwar an der richtigen Stelle: Als einziges Team im deutschen Profifußball ging die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder ohne einziges Gegentor in die Länderspielpause.

Am kommenden Sonnatg geht's bei der SpVgg Greuther Fürth weiter. Vor dem Gastspiel in Franken sprach tuskoblenz.de mit Uwe Rapolder über den Saisonauftakt, die Neuzugänge und den kommenden Gegner.

Frage: Drei Spiele sind in der neuen Saison absolviert, drei Mal blieb die TuS dabei ungeschlagen und ohne Gegentor. Sind Sie mit dem Saisonauftakt zufrieden?

Uwe Rapolder: Unter den schwierigen Bedingungen bin ich mit unserem Saisonstart zufrieden. Die Abwehrarbeit funktioniert schon sehr gut, allerdings ist unser Spiel nach vorne noch verbesserungsfähig. Daran müssen wir in den kommenden Wochen arbeiten.

Frage: Wie bewerten Sie bisher die Leistungen der Neuverpflichtungen?

Rapolder: Unser Torwart David Yelldell spielt einfach überragend. Er ist eine absolute Verstärkung für den Verein. Auch Mustafa Parmak hat schon sehr gute Ansätze gezeigt. Die ersten Auftritte von Matthew Taylor waren auch in Ordnung. Unser Franzose Fabrice Begeorgi muss sich erst einmal an den deutschen Fußball gewöhnen, aber auch er wird uns noch weiterhelfen. Die übrigen Neuen konnten sich noch nicht so in Szene setzen. Das ist aber auch kein Wunder, schließlich sind Salvatore Gambino und Dominique Ndjeng derzeit verletzt und auch Matthias Franz war sehr lange angeschlagen. Dominik Mader ist ein Perspektivspieler.

Frage: Am Sonntag tritt die TuS bei der SpVgg Greuther Fürth an, wo man in der vergangenen Saison in der Nachspielzeit mit 1:0 gewinnen konnte. Bleibt die TuS auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen?

Rapolder: Ich fahre mit gemischten Gefühlen dorthin. Fürth hat eine sehr starke Mannschaft, ihre schnellen Mittelfeldspieler sind brandgefährlich. Besonderes Charles Takyi müssen wir im Auge behalten. Natürlich wollen wir auch in Fürth punkten.