Geht die Erfolgsgeschicht von Darmstadt weiter? Die Lilien müssen in Aalen ran
Geht die Erfolgsgeschicht von Darmstadt weiter? Die Lilien müssen in Aalen ran
2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga erwacht aus dem Winterschlaf

Köln- Der Ball rollt ab heute auch wieder in der 2. Bundesliga. Los geht’s um 18:30 Uhr mit drei Partien. Tabellenführer Ingolstadt will dabei gleich den nächsten großen Schritt in Richtung Aufstieg machen.

Pledl direkt gegen die Ex-Kollegen

Die Schanzer müssen dazu die Auswärtsreise ins 100 Kilometer entfernte Fürth antreten. Gegen die SpVgg Greuther Fürth kann der FC Ingolstadt  (ab 18:15 Uhr im Liveticker) den Vorsprung an der Tabellenspitze theoretisch schon um zehn Punkte ausbauen. "Ich habe in der Vorbereitung wieder richtig gute Dinge gesehen, die wir uns erarbeitet haben. Wir sind gerüstet“, sagte Chefcoach Ralph Hasenhüttl, der wohl auch wieder auf den frischgebackenen Asien-Cup-Gewinner Mathew Leckie zurückgreifen kann.

Hasenhüttl warnte aber auch vor den Kleeblättern, die sich in der Winterpause personell verändert haben und somit ein wenig unberechenbar sind. Ein ganz besonderes Spiel kommt dabei auf Thomas Pledl zu, der in der Hinserie 13 Mal für die Franken aufgelaufen ist, in der Winterpause dann schließlich zum FCI wechselte und nun unmittelbar zu seinen alten Kollegen zurückkehrt. Fürth muss den Blick auf dem 12.  Tabellenplatz derweil nach unten richten: Zu den Abstiegsplätzen sind es nur sechs  Zähler.

Der SV Darmstadt 98 kann sich am Freitagabend im harten Verfolgerfeld auf dem zweiten Platz absetzen. Voraussetzung dafür ist zumindest ein Punkt beim VfR Aalen (ab 18:15 Uhr im Liveticker). "Wir freuen uns riesig, wieder loszulegen", sagte Lilien-Trainer Dirk Schuster: "Ich erwarte ein heißes Kampfspiel auf tiefem Untergrund." Beide Neuzugänge Yannick Stark und der Bundesliga-erfahrene Jan Rosenthal sind bereits Kandidaten für die Startelf.

Ademi ist Aalens Hoffnung

Für Aalen geht es um nichts weniger als um den Klassenerhalt. Die Mannschaft hat deshalb in der Winterpause personell ordentlich nachgelegt. Der Königstransfer ist Orhan Ademi von Eintracht Braunschweig. "Wir haben ihn verpflichtet, um Tore zu schießen“, sagte Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck und fügte hinzu: "Dass er es kann, hat er in der Vorbereitung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Einen Typen wie ihn, der den Strafraum sucht, hatten wir bislang nicht im Kader."

Im dritten Spiel kommt es zum Sachsen-Duell zwischen dem FC Erzgebirge Aue und RB Leipzig (ab 18:15 Uhr im Liveticker). Beide Teams waren auf dem Wintertransfermarkt sehr umtriebig und haben sich personell neu aufgestellt. Aue muss als Tabellen-Schlusslicht unbedingt Punkten, zu einem Nicht-Abstiegsplatz sind es inzwischen schon vier Punkte. Leipzig droht bei einer Niederlage den Anschluss an das Verfolgerfeld zu verlieren, steht derzeit nur noch auf dem siebten Platz.