Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Ermittlungsverfahren gegen Andreas Lambertz vom Zweitbundesligisten Fortuna Düsseldorf eingestellt.

Dazu äußerte sich Dr. Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses: "Da der Schiedsrichter das Einsteigen des Münchner Spielers José Holebas gegen Lambertz als gefährliche Spielweise bewertet und aus diesem Grund auf Freistoß für Fortuna Düsseldorf entschieden hatte, kam es nicht darauf an, ob beim Spieler Lambertz eine Täuschungsabsicht gegenüber dem Schiedsrichter, die er bestreitet, vorgelegen hat."

Lambertz gab "Schwalbe" im TV zu

Nach Auswertung der vorliegenden Fernsehbilder des Auswärtsspiels beim TSV 1860 München am vergangenen Sonntag war Lambertz verdächtigt worden, sich in der 70. Spielminute absichtlich fallen gelassen zu haben, ohne dass ein Körperkontakt mit Gegenspieler Holebas, der in dieser Situation den Ball gespielt hatte, vorgelegen hatte.

Schiedsrichter Daniel Siebert hatte nach dieser Szene auf direkten Freistoß für Düsseldorf entschieden, wodurch Fortunas Treffer zum 1:2-Anschluss fiel. Lambertz hatte auch im DSF-Interview nach dem Spiel gesagt, dass es kein Foulspiel gewesen sei und er sich habe fallen lassen.