Bochum - Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den VfL Bochum nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen unsportlichen Verhaltens in drei Fällen mit einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro belegt.

Die Vorfälle ereigneten sich bei den Auswärtsspielen des VfL in Duisburg, Bielefeld und Aachen. Beim Auswärtsspiel in Duisburg am 17. Dezember 2010 ist zu Beginn der zweiten Halbzeit im Bochumer Zuschauerblock eine Rauchbombe gezündet worden.

"Bedauern die Vorfälle zutiefst"

Während der Partie bei Arminia Bielefeld am 13. Februar sind vor Spielbeginn und in der 64. Spielminute im VfL-Fanblock Feuerwerkskörper abgebrannt worden. Beim Spiel der Bochumer bei Alemannia Aachen am 13. März 2011 ist im Gästeblock unmittelbar vor Anstoß der Begegnung Pyrotechnik gezündet worden.

Vorstandsmitglied Ansgar Schwenken macht seinem Ärger Luft: "Wir bedauern die Vorfälle zutiefst, da neben den gesundheitsschädlichen Auswirkungen für alle Stadionbesucher mit derartigen Aktivitäten der gesamte Verein und seine Fans in Verruf gebracht werden." Der VfL Bochum hat dem Urteil bereits zugestimmt, behält sich jedoch vor, die Strafe an die Verursacher weiterzuleiten.