Köln - Der Sonntag in der 2. Bundesliga bietet ein Rekordspiel: Die Partie zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg ist das 259. Franken-Derby. Die Eintracht aus Braunschweig reist nach Frankfurt und Fortuna Düsseldorf empfängt die Elf von 1860 München. Die drei Partien im Überblick und ab 13:15 Uhr im Liveticker.

Viel Prestige und Feuer

Es ist das älteste und am häufigsten ausgetragene Fußballderby Deutschlands. 1. FC Nürnberg-Trainer René Weiler will mit seinen Spielern an den 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf anknüpfen: "Wir möchten bestätigen, dass wir defensiv stabil stehen." Betrachtet man alle bisher gespielten 258 Derbys, liegt statistisch gesehen der Gast aus Nürnberg vorne: mit 137 zu 72 Siegen (47 Partien endeten unentschieden, zwei Spiele wurden zudem abgebrochen) ist der Stadtnachbar insgesamt recht deutlich in Front. Fürth-Trainer Stefan Ruthenbeck: "Die Brisanz ist jedem bewusst und was gibt es schöneres, als daran teilnehmen zu dürfen. Die Mannschaft will unbedingt. Ich kann versprechen, dass sie richtig brennen wird."

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Serien ausbauen

Für Eintracht Braunschweig geht es in der Partie beim FSV Frankfurt gleich um zwei Serien: Während man mit einem dritten Sieg in Folge die eine beginnen möchte, soll die andere fortgeführt werden. In bisher sechs Aufeinandertreffen mit den Hessen blieben die Blau-Gelben noch gänzlich ohne Niederlage (drei Siege, drei Unentschieden). FSV-Trainer Tomas Oral zu Eintracht Braunschweig: „Wir treffen auf einen Gegner, der ähnlich wie wir in die Saison gestartet ist. Der wie wir jetzt zwei Spiele hintereinander gewonnen hat." Auch für die Gastgeber geht es um eine Serie: Zwei Zu-Null-Siege in Folge wie aktuell gelangen dem FSV zuletzt im Februar 2015. Drei hintereinander wären eine Premiere in der eingleisigen 2. Liga.

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Beide wollen siegen

"Wir werden natürlich alles versuchen, um am Sonntag endlich den ersten Sieg in dieser Saison einzufahren." Die Zielsetzung von Trainer Frank Kramer und seiner Fortuna Düsseldorf ist klar. Aber auch 1860 München -Trainer Torsten Fröhling hat einen Plan: "Wir wollen das Spiel in Düsseldorf so angehen, wie die letzten auch: Nicht nachlassen, genauso engagiert auftreten und offensiv spielen. Der einzige Unterschied: Wir müssen erfolgreicher sein."

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