Köln - Der Spitzenreiter im Duell der Traditionsclubs, Nürnberg gegen den Angstgegner und ein heiß umkämpftes Sachsenderby - am Sonntag um 13:30 Uhr stehen drei Partien in der 2. Bundesliga an.

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VfB Stuttgart - 1. FC Kaiserslautern

Beim VfB Stuttgart läuft es seit Jahresanfang wie geschmiert. Die Schwaben haben alle vier Spiele der Rückrunde gewonnen und sich damit auf Platz eins der Tabelle vorgeschoben. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt schon sechs, der auf Platz vier sieben Punkte. Mit dem 1. FC Kaiserslautern kommt nun ein Lieblingsgegner des VfB nach Stuttgart. Von den letzten 16 Pflichtspielen gegen Kaiserslautern verloren die Schwaben nur zwei, zuletzt blieben sie dreimal in Folge ohne Gegentor gegen den FCK (1:0, 0:0, 2:0).

Aber auch die Roten Teufel haben einen Lauf, holten aus den jüngsten drei Partien sieben Punkte und haben sich damit erst einmal von der Abstiegszone abgesetzt. Mit nur 17 Gegentoren haben die Pfälzer zudem die mit Abstand beste Defensive der 2. Bundesliga. Davor warnt auch VfB-Coach Hannes Wolf: "Kaiserslautern besitzt Fähigkeiten, mit denen sie uns wehtun können. Sie spielen aus einer guten Kompaktheit heraus nach vorne. Das wird schwierig, das wird scharf. Wir gehen das Spiel mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner an."

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1. FC Nürnberg - VfL Bochum

Nur noch wenig Hoffnungen können sich die Fans des 1. FC Nürnberg nach den jüngsten Ergebnissen auf den Aufstieg machen. Vor der Weihnachtspause hatte der Club noch zwei Siege eingefahren. Seit dem Jahreswechsel kamen in vier Spielen nur vier weitere Zähler dazu. Der Rückstand auf Platz drei beträgt schon neun Punkte. Mit dem VfL Bochum kommt jetzt auch nicht gerade der Lieblingsgegner der Clubberer ins Frankenland. Der FCN hat noch kein Zweitligaspiel gegen die Westfalen gewonnen, in neun Partien gab es lediglich zwei Remis bei sieben Niederlagen. Überhaupt hat der VfL in den vergangenen 21 Jahren nur ein Spiel gegen den Club verloren.

FCN-Coach Alois Schwartz hat die Hoffnung indes noch nicht aufgegeben und will gegen Bochum Gas geben. "Wir sind Profifußballer. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wir müssen weiter Gas geben. Es ist nicht vorbei!" In Bochum ist die Stimmung nach dem 2:1 vor Wochenfrist gegen Würzburg gut. Abwehrspieler Felix Bastians: "Wir können mit Selbstvertrauen nach Nürnberg fahren."

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FC Erzgebirge Aue - SG Dynamo Dresden

© imago / Hentschel

Mit fünf Punkten und nur einer Niederlage aus den jüngsten vier Spielen hat sich der FC Erzgebirge Aue im Abstiegskampf zurückgemeldet. Zwar sind die Sachsen immer noch Tabellenletzter, aber bereits punktgleich mit dem 15. aus Karlsruhe. Im Sachsenderby gegen den großen Nachbarn Dynamo Dresden wollen die Erzgebirgler nun wieder einen Dreier einfahren, um endlich unten weg zu kommen. "Seitdem ich hier Trainer bin, haben wir immer sehr gute Ergebnisse gegen Dresden erzielt", sagt Aues Coach Pavel Dotchev.

Tatsächlich hat Aue gegen keine andere Mannschaft in der 2. Bundesliga eine bessere Statistik als gegen Dresden. Sieben Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen lautet die Auer Bilanz gegen Dynamo. Inklusive der vergangenen Drittligasaison und dem Sachsen-Pokal ist Dynamo gegen Aue seit sieben Pflichtspielen sieglos (drei Unentschieden, vier Niederlagen). Dennoch spielen die Dresdner eine deutlich bessere Saison als der Mitaufsteiger aus Aue. Platzt sechs, nur sieben Punkte hinter den Aufstiegsrängen sprechen für sich. Zuletzt setzte es jedoch zwei Niederlagen. Dynamo-Coach Uwe Neuhaus erwartet ein "heiß umkämpftes Spiel."

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