Volle Konzentration: Martin Harnik will sein Torekonto gegen Sandhausen ausbauen - © © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA / Alexander Scheuber
Volle Konzentration: Martin Harnik will sein Torekonto gegen Sandhausen ausbauen - © © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA / Alexander Scheuber
2. Bundesliga

Vorschau: Der Sonntag in der 2. Bundesliga

Köln - Wer geht als Herbstmeister der 2. Bundesliga in die Winterpause? Sowohl der VfB Stuttgart als auch Hannover 96 können heute den Platz an der Sonne erobern. Die Aufsteiger Würzburg und Dresden wollen ihre starke Hinrunde mit einem Dreier krönen. Arminia Bielfeld kann sich von den Abstiegsplätzen absetzen. Die Vorschau zu den Spielen am Sonntag in der 2. Bundesliga.

Hannover 96 - SV Sandhausen

Hannover 96 hat einen Lauf. Seit sechs Spielen sind die Niedersachsen nicht mehr als Verlierer vom Platz gegangen, haben in dieser Zeit 14 von 18 möglichen Punkten geholt. Zuletzt gab es zwei Siege gegen die direkten Aufstiegskonkurrenten aus Heidenheim und Stuttgart. Und nachdem Braunschweig gestern nur Remis gespielt hat, können die 96er mit einem Dreier gegen Sandhausen heute sogar auf Platz eins der Tabelle springen - vorausgesetzt Stuttgart siegt nicht. Die Hoffnungen der Roten ruhen dabei wieder auf Stürmer Martin Harnik. Der Österreicher hat in den jüngsten sechs Spielen sechs Tore erzielt und kommt insgesamt auf acht Treffer in dieser Saison.

Gegen den SV Sandhausen dürfte Harnik und seinen Kollegen das Toreschießen indes äußerst schwer fallen. Die Truppe von Coach Kenan Kocak hat in dieser Saison erst 17 Gegentore kassiert. Zudem läuft es auch beim SVS zuletzt rund. Drei der jüngsten fünf Partien wurden gewonnen, insgesamt zehn Punkte geholt. Sandhausen hat sich im Tabellenmittelfeld festgesetzt und könnte mit einem Dreier in Hannover bis auf Platz sechs vorrücken.

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DSC Arminia Bielefeld - SG Dynamo Dresden

- © gettyimages / Thomas Starke

FC Würzburger Kickers - VfB Stuttgart

Für Arminia Bielefeld ist der 17. Spieltag bisher einigermaßen zufrieden stellend verlaufen. Alle drei Clubs auf den Abstiegsplätzen (St. Pauli, Aue und Karlsruhe) haben Remis gespielt und konnten sich so nicht an der Arminia vorbeischieben. Mit einem Dreier könnten sich die Ostwestfalen nun einen schönen Vorsprung erspielen. Eine Niederlage würde allerdings bedeuten, dass sie wegen des dann schlechteren Torverhältnisses hinter den KSC zurück rutschen und auf dem Relegationsplatz überwintern würden. Daran verschwendet die Mannschaft von Coach Jürgen Kramny aber keinen Gedanken, schließlich tritt die Arminia gegen Dynamo wieder auf der Alm an - und da wurden die jüngsten drei Spiele in Folge gewonnen. Diese Serie soll ausgebaut werden.

Bei Dynamo Dresden lief es zuletzt nicht ganz wie gewünscht. Drei Spiele in Folge konnten nicht gewonnen werden, gegen 1860 München gab es für den Aufsteiger sogar eine Niederlage. Allerdings war das auch die einzige Schlappe seit Ende September. Mit bisher 24 Punkten und Platz 7 liegen die Sachsen voll im Soll. Noch ein Dreier und der Abstand zu den Abstiegsplätzen würde auf 13 Zähler anwachsen.

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