Köln - Löwen treten gegen Löwen an, im Südwesten kommt es zu einem brisanten Derby und Kurpfälzer und Hauptstädter suchen den Anschluss nach oben. Die Vorschau zu den Sonntags-Spielen in der 2. Bundesliga.

Eintracht Braunschweig – TSV 1860 München

Tabellenführer Eintracht Braunschweig braucht gegen den TSV 1860 München einen Dreier, um auch sicher als Tabellenführer in den nächsten Spieltag zu gehen. Andernfalls könnte der VfB Stuttgart am Montag an der Mannschaft von Torsten Lieberknecht vorbeiziehen. Der sagte vor dem Spiel: "Es wird zu zehn Prozent auf die Taktik und zu 90 Prozent auf Emotionalität, Mentalität und Leidenschaft ankommen."

Die Münchner Löwen hängen derweil auf Platz 14 im Abstiegskampf fest – weit unter den eigenen Ansprüchen. So hat der Verein reagiert und Trainer Kosta Runjaic freigestellt. Es übernimmt Ex-Spieler Daniel Bierofka, zuletzt für die Reserve verantwortlich. Bierofka stand bereits in der letzten Saison interimsweise an der Seitenlinie. Mit Erfolg: In den letzten drei Spielen bewahrte der 37-Jährige die Münchner mit drei Siegen vor dem Abstieg. "Beim Tabellenführer können wir punkten, wenn wir nicht wie das Kaninchen vor der Schlange auftreten", so Bierofka.

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1. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC

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Auch bei den Traditionsclubs aus der Pfalz und aus Baden ist derzeit ordentlich Sand im Getriebe: Der 13. empfängt beim Duell der Rivalen im Südwesten den 15. Der 1. FC Kaiserslautern hat zuletzt immerhin eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage hingelegt, darunter drei Siege.

Anders die Lage beim Karlsruher SC: Zuletzt haben die Badener drei Mal in Folge verloren. Personelle Konsequenzen gab es aber nicht auf der Trainerbank. Dafür musste Sportdirektor Jens Todt seinen Posten frühzeitig räumen. Er wird ab Dezember vom ehemaligen Spieler und Sportdirektor Oliver Kreuzer ersetzt. "Das ist ein Derby mit viel Brisanz. Diese Spiele wünscht man sich“, sagte Cheftrainer Tomas Oral vor der Partie und fügte hinzu: "Es gilt jetzt, an unsere eigenen Stärken zu glauben."

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SV Sandhausen – 1. FC Union Berlin

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Etwas entspannter geht es da schon beim SV Sandhausen und dem 1. FC Union Berlin zu: Die Kurpfälzer empfangen auf dem 9. Platz stehend die Berliner, die nur einen Platz und zwei Punkte besser sind. Beide Mannschaften haben Anschluss an die Spitzengruppe.

SVS-Chefcoach Kenan Kocak: "Wir treffen auf eine absolute Spitzenmannschaft, die zurecht von sich behaupten kann, aufsteigen zu wollen." FCU-Trainer Jens Keller erklärte: "Das wird ein schweres Auswärtsspiel für uns. Wir können nur gewinnen, wenn wir all das auf den Platz bringen, was wir in den letzten 35 Minuten gegen Stuttgart gezeigt haben."

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