Köln – Endlich den zweiten Saisonsieg einfahren und einen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen will der FC St. Pauli im Duell mit Fortuna Düsseldorf. In Berlin kommt es derweil zum Duell der Verfolger. bundesliga.de zeigt, wo es bei den Sonntagspartien am 13. Spieltag zur Sache geht.

Seit acht Spielen ist der FC St. Pauli nun schon sieglos, in den jüngsten sechs Partien holte die Mannschaft von Coach Ewald Lienen sogar nur einen einzigen Zähler. An der Waterkant weht derzeit ein eisiger Wind, Pauli ist mit nur sechs Zählern Letzter. Trotzdem herrscht bei den Hamburgern Zuversicht. Zuletzt wurden ein paar Personaländerungen rund um die Mannschaft vorgenommen, alles soll dem Unternehmen Klassenerhalt untergeordnet werden.

Fortuna Düsseldorf wirkt dabei nicht gerade als der perfekte Aufbaugegner für die Hanseaten. Zwar unterlagen die Rheinländer im letzten Spiel vor der Länderspielpause deutlich gegen Dresden, doch davor hatte die Mannschaft von Coach Friedhelm Funkel drei Siege in Folge eingefahren und sich in die obere Tabellenhälfte vorgespielt. Zumindest die jüngere Statistik spricht für St. Pauli. Zuhause siegten die Hamburger zuletzt zweimal deutlich mit 4:0 gegen die Fortuna, von den jüngsten sieben direkten Duellen konnte Düsseldorf nur eins für sich entscheiden.

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Duell der Verfolger

Drei Siege in den letzten vier Spielen: Der VfB Stuttgart ist aktuell auf Kurs.

Das Verfolgerduell des 13. Spieltags steigt in der Hauptstadt, wo der VfB Stuttgart beim 1. FC Union Berlin zu Gast ist. Die Schwaben kommen mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge an die Alte Försterei, haben sogar sechs der jüngsten acht Partien gewonnen. Mit 19 Punkten aus den letzten acht Spielen sind die Stuttgarter das beste Team in dieser Zeit. Der Bundesliga-Absteiger hat sich an die 2. Bundesliga gewöhnt und in die Erfolgsspur gefunden. Schnell zum Star des VfB ist Ex-Union-Stürmer Simon Terodde mutiert, der schon sechs Mal getroffen hat. Vor zwei Wochen hat zudem der lange verletzte Daniel Ginczek sein Comeback gegeben, wodurch die mit bisher 21 Treffern ohnehin schon starke VfB-Offensive noch besser werden dürfte.

Für Union-Coach Jens Keller geht es indes gegen die alten Kollegen. Der 45-Jährige spielte einst vier Jahre lang für den VfB, gab in Cannstatt auch sein Bundesliga-Debüt als Trainer. Zuletzt ist er mit den Eisernen jedoch ins Stolpern geraten. Nachdem Union zwischendurch eine Serie mit sechs Siegen in sieben Spielen hingelegt hatte, setzte es gegen Düsseldorf und in Kaiserslautern zwei Niederlagen. Gegen den VfB muss nun wieder dringend gewonnen werden, wenn die Köpeniker den Anschluss an die Spitzengruppe halten wollen.

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Dynamo will nachlegen

1860 München will mit Angreifer Ivica Olic an die starke Leistung aus dem Aue-Spiel anknüpfen.

Beim Aufsteiger aus Sachsen läuft es aktuell ausgezeichnet. Zehn Punkte holte Dynamo Dresden aus den jüngsten vier Spielen, schob sich damit in die obere Tabellenhälfte vor. Dabei konnte Dynamo den starken Absteiger aus Stuttgart mit 5:0, eine zuletzt aufstrebende Fortuna aus Düsseldorf mit 3:0 und auch Spitzenreiter Braunschweig besiegen.

Mit der SpVgg. Greuther Fürth kommt nun eine Mannschaft nach Dresden, die nach langer Durststrecke zuletzt endlich wieder einen Erfolg verbuchen konnte. Vier Niederlagen in Folge hatten die Kleeblätter eingesteckt bevor sie am 12. Spieltag gegen Bochum erstmals wieder einen Dreier einfahren konnten. Viermal hatten sie dabei kein Tor erzielt. Im direkten Duell haben historisch jedoch die Fürther die Nase vorne. Das Kleeblatt verlor nur eins seiner vier Gastspiele in Sachsen.

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