Köln - Die 2. Bundesliga startet am Samstag (13.30 Uhr) gemächlich in den Oster-Spieltag. Dafür hat es der Auftakt des 29. Spieltags gleich in sich: Das Niedersachsenderby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig ist auch gleichzeitig das Spitzenspiel. Erzgebirge Aue will beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößern.

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Hannover 96 - Eintracht Braunschweig

Hannove rund Braunschweig spielen um die Tabellenführung. Der Sieger wird zumindest bis Montag Platz eins übernehmen. Für H96 spricht, dass es die beste Heimmannschaft der Liga ist. Elf von 14 Spielen gewannen die Hannoveraner (2 Remis, 1 Niederlage). Die Elf von André Breitenreiter hält sich seit Saisonbeginn in den oberen Rängen auf, wo es unglaublich eng zu geht: Nach dem 0:0 gegen Würzburg am vergangenen Spieltag verloren die 96er die eine Woche zuvor eroberte Tabellenführung und rutschte auf Platz drei. Mit 53 Punkten haben sie aber nur einen Zähler Rückstand auf den aktuell Führenden Stuttgart.

Nach 19 Jahren will Hannover endlich mal wieder einen Derbysieg einfahren. Für Breitenreiter ist es kein Spiel wie jedes andere. "Wir wollen dieses Spiel unbedingt zuhause gewinnen. Für uns, um in der Tabelle auf den direkten Aufstiegsplatz zu gehen - aber auch für unsere Fans, um ihnen endlich nach langer Zeit diesen Derbysieg zu schenken", sagt der Trainer und fügt hinzu: "Im Derby gibt es selten Favoriten. In diesem Spiel ist alles möglich und da gilt es eben, diesen Sieg mehr zu wollen und dann darüber hinaus einen kühlen Kopf zu bewahren und sein eigenes Spiel durchzudrücken."

Eintracht Braunschweig will das natürlich zu verhindern wissen. Nach einer kleinen Durststrecke und dem Abrutschen von Platz eins auf Platz vier haben sich die Löwen wieder zurückgekämpft und den Abstand von zwischenzeitlich sieben Punkten Rückstand auf den VfB Stuttgart wettgemacht. Die Anspannung auf das Spiel steigt "von Minute zu Minute. "Wir empfinden das als sehr positiven Druck", sagt Torsten Lieberknecht. Auch wenn der Trainer den größeren Druck beim Gegner sieht, auch Braunschweig möchte gerne aufsteigen. "Ich habe Freude an der Tabellensituation. Wir wären enttäuscht, wenn sich der Traum nicht erfüllt."

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1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue

Nach einem zwischenzeitlichen kleinen Tief hat der 1. FC Nürnberg mit Michael Köllner einen neuen Trainer ins Boot geholt. Optimal läuft es unter dem aber auch nicht. Zwei Siege und drei Niederlagen haben den Club auch nicht viel weiter gebracht. Deswegen müssen gegen Aue auch unbedingt drei Punkte her, damit der Tabellenachte, aktuell fünf Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16, mal ein wenig durchschnaufen kann. "Die Mannschaft muss die erforderliche Spannung aufbauen, aber gleichzeitig auch die nötige Lockerheit an den Tag legen", fordert der Trainer. Denn auch auf Platz sechs sind es nur fünf Punkte Abstand. "Natürlich hat bei uns niemand Bock, auf Platz 14 oder 15 zu landen."

Bei Aue hingegen hat der Trainerwechsel den gewünschten Erfolg gebracht. Seit Domenico Tedesco am 8. März das Ruder bei den Veilchen übernommen hat, haben die Erzgebirgler nur noch in einem Spiel Punkte abgegeben (1:1 gegen Bochum). Seitdem hat sich der FCE vom letzten auf Platz 15 vorgearbeitet. Mit einem Sieg würde man sogar mit dem FCN nach Punkten gleichziehen (35). Diese Chance will sich Aue natürlich nicht nehmen lassen. "Bei Nürnberg ist alles dabei. Aber, es gilt, auf uns zu schauen, auf unsere Stärken und diese dann auch in den Vordergrund zu stellen.

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