Köln - Der VfL Bochum 1848 will sich gegen den TSV 1860 München im Tabellenmittelfeld festsetzen. Selbiges gilt für den punktgleichen 1. FC Kaiserslautern, der den FC Erzgebirge Aue zu Gast hat. Der Samstag in der 2. Bundesliga verspricht einige interessante Entwicklungen im Tableau.

VfL Bochum 1848 - TSV 1860 München

Im Ruhrgebiet treffen direkte Tabellennachbarn aufeinander: Der 13. lädt den 14. zum Duell. Der VfL baut auf seine Heimstärke. Das Ruhrstadion ist eine fast uneinnehmbare Festung. In dieser Saison gewann Bochum dreimal vor eigenem Publikum, spielte außerdem viermal Unentschieden - eine Niederlage musste die Mannschaft von Übungsleiter Gertjan Verbeek bislang nicht hinnehmen. Der Niederländer warnt aber vor der individuellen Qualität des Gegners aus dem Süden. "Es wird eine schwere Aufgabe für uns, morgen zu gewinnen. Aber wir versuchen es natürlich", sagt Verbeek.

1860 kommt mit Rückenwind. Coach Daniel Bierofka geht in sein zweites Zweitligaspiel als Cheftrainer, beim ersten holte er gleich einen Sieg gegen Dresden. Der Fußballlehrer, der auch als Spieler für die Münchner aktiv war, stellt einen Positivtrend bei seinen Akteuren fest: "Die Stimmung ist wesentlich besser als zuvor. Auch, wenn ich fünf Euro ins Phrasenschwein zahlen muss: Für Siege gibt es kein Ersatz." Aufpassen muss die Bierofka-Elf vor allem auf Ex-Löwe Peniel Mlapa: Der Bochumer Stürmer netzte in dieser Spielzeit bereits fünfmal ein.

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1. FC Kaiserslautern - FC Erzgebirge Aue

Die formstarken Roten Teufel empfangen mit den Veilchen einen Lieblingsgegner. Viel spricht für den FCK: Das Team von Trainer Tayfun Korkut ist seit sechs Partien ungeschlagen, hat zudem die Bilanz gegen Aue auf seiner Seite (zehn Zweitligavergleiche, fünf Siege, drei Remis). Weniger Gegentreffer pro Spiel als gegen den FC Erzgebirge (0,5) kassierte Kaiserslautern in der 2. Bundesliga nur gegen Paderborn (0,2, mindestens fünf Spiele vorausgesetzt).

Der Coach der Erzgebirgler Pavel Dotchev will aber gegen die Statistik antreten. Der Tabellenvorletzte möchte nach sechs sieglosen Spielen unbedingt wieder punkten. Durch einen Erfolg könnten die Sachsen ein Ausrufezeichen im Keller der Platzierung setzen. "Wir wissen ganz genau, in welcher Situation wir uns befinden, was uns jetzt erwartet und was wir zu tun haben", sagt Dotchev. Auswärts nahmen seine Mannen mit sieben Zähler bislang auf jeden Fall mehr mit als zuhause.

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