Köln - Eine schwierige Aufgabe wartet beim Heimdebüt von Interimscoach Daniel Bierofka auf den TSV 1860 München, zu Gast ist der starke Aufsteiger Dynamo Dresden. Der 1. FC Nürnberg will derweil gegen den SV Sandhausen, den Ex-Verein des aktuellen Nürnberger Trainers Alois Schwartz, eine neue Erfolgsserie starten.

TSV 1860 München - SG Dynamo Dresden

Beim ersten Auftritt des Interimstrainers Daniel Bierofka vor den eigenen Fans will der TSV 1860 München einen Schritt aus der Krise machen. Auf die 1:2-Niederlage in Braunschweig soll nun gegen Dresden die Trendwende folgen: "Ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Dresden ein gutes Spiel abliefern werden. Wir werden sicher nicht auf Unentschieden spielen - wir wollen gewinnen“, kündigt Bierofka an und fügt angesichts der zahlreichen Dresdener Fans an: "Meine Jungs freuen sich auf die Kulisse!"

Auf die Unterstützung von über 15.000 Fans kann die SG Dynamo Dresden in München bauen. Die Sachsen spielen eine starke Rolle in der 2. Bundesliga und wollen ihren 23 Punkten bei den "Löwen" weitere hinzufügen. Trotz der angespannten sportlichen Situation des Gegners warnt SGD-Coach Uwe Neuhaus eine Schützlinge: "Mit 1860 München kommt eine Wundertüte auf uns zu. 1860 verfügt aber über eine unheimliche Qualität sowohl in der Spitze, als auch in der Breite. Davor muss man auf jeden Fall gewarnt sein."

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1. FC Nürnberg - SV Sandhausen

Die Serie ist tot, lang lebe die Serie: Frei nach diesem Motto geht der 1. FC Nürnberg ins Heimspiel gegen Sandhausen. Die Niederlage beim VfB Stuttgart, die erste nach sieben ungeschlagenen Spielen werde dem Team keinen Knacks geben“, ist sich Trainer Alois Schwartz sicher: “Unsere Serie ist zwar gerissen, aber dann schauen wir eben, dass wir wieder eine neue starten“, so der Club-Coach, der drei Jahre lang Cheftrainer der Gäste war.

Der SV Sandhausen dagegen möchte beim „Club“ den Abstand nach unten halten. Allerdings wartet dafür eine „Hausnummer“ auf den SVS, wie Trainer Kenan Kocak erklärt: "Nürnberg ist nach vorne brutal gefährlich", betont Kocak, "sie können mit ihrer individuellen Qualität quasi aus dem Nichts ein Spiel entscheiden". Die Waffen vor dem Anpfiff strecken möchte der SVS-Trainer auch nicht: "Wir sind selbstbewusst genug. Wir brauchen uns nicht zu verstecken."

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