Köln – Drei spannende Duelle stehen am Freitag zum Start des 26. Spieltags der 2. Bundesliga auf dem Programm: Nürnberg empfängt Karlsruhe, 1860 München muss zu Fortuna Düsseldorf und im Keller Duellieren sich Aue und St. Pauli. Die wichtigsten Infos in der Vorschau.

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1. FC Nürnberg - Karlsruher SC

Wegweisendes Duell im Frankenland: Der 1. FC Nürnberg könnte mit einem Sieg den Kontakt an das obere Tabellendrittel wiederherstellen. Viel wichtiger wären drei Punkte aber für den Karlsruher SC, der als Tabellenletzter den Anschluss ans rettende Ufer (derzeit vier Punkte) nicht verlieren darf. "Der KSC wird uns nicht als stürmende Mannschaft gegenüber treten. Wir sind in der Verpflichtung zu agieren", so FCN-Coach Michael Köllner. "Wir wollen auch die Zuschauer mit gutem Fußball hinter uns bringen."

Sein Gegner, KSC-Trainer Mirko Slomka, schöpft Mut aus dem Testspiel-Auftritt am letzten Freitag, bei dem der KSC dem 1. FSV Mainz 05 ein 1:1-Unentschieden abtrotzen konnte: "Wir haben es dort einfach richtig gut gemacht. Wir haben an alte Tugenden angeknüpft, sind defensiv gut gestanden und haben sehr ordentlich gekontert. Das sind Dinge, auf die wir Wert legen sollten." Gerade die Defensive sei in den letzten zehn Tagen im Training ein wichtiges Thema gewesen.

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Fortuna Düsseldorf - TSV 1860 München

Auch für Fortuna Düsseldorf besteht die Chance, mit einem Dreier vorübergehend auf Platz sechs der Tabelle zu springen. Der TSV 1860 München hingegen könnte sich mit einem Sieg zumindest für eine Nacht ein beruhigendes Acht-Punkte-Polster auf den Relegationsrang aufbauen. "Zuletzt hatten wir in Auswärtsspielen unsere Schwierigkeiten. Diese Tendenz wollen wir ändern", sagte Löwen-Coach Vitor Pereira und fordert "Persönlichkeit und Selbstvertrauen" von seinem Team: "Wir müssen das Spiel machen. In Hannover hatten wir gute Ansätze, waren gut organisiert und haben uns viele Chancen erspielt. Nur müssen wir sie auch nutzen!"

Friedhelm Funkel sieht die Gefahr beim Gegner vor allem in seinem international erfahrenen Trainerkollegen: "Er ist ein sehr guter Trainer, der schon in Portugal und in Griechenland Meister geworden ist", betonte Fortunas Cheftrainer. "Das sieht man auch bei seiner jetzigen Mannschaft. Seit dem Trainerwechsel haben die Münchner schon sehr gute Spiele gezeigt. In Hannover zum Beispiel hätten sie deutlich gewinnen müssen. Es gibt eine klare Struktur innerhalb des Teams, das mit schnellen Spielern ausgestattet und gefährlich bei Standards ist. Da müssen wir höllisch aufpassen."

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Erzgebirge Aue - FC St. Pauli

Ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel, besser kann man das Kellerduell zwischen dem 17. FC Erzgebirge Aue und dem 15. FC St. Pauli nicht beschreiben. Bei zwei Punkten Abestand könnten die Erzgebirger mit einem Sieg an den Kiezkicker vorbeiziehen. Die könnten ihrerseits mit einem Auswärtserfolg den Abstand auf fünf Punkte ausbauen. "St. Paulis Trend in den letzten Wochen zeigt klar nach oben. Sie haben die individuelle Klasse, den Spielwitz und Zug zum Tor. Deshalb müssen wir hellwach sein", so Aues Trainer Domenico Tedesco.

Für FCSP-Coach Ewald Lienen sind Spiele gegen direkte Konkurrenten immer etwas "Besonderes". Mit den Veilchen erwartet Coach Lienen einen guten und viel stabilen Gegner als noch in der Hinrunde. Wie die Kiezkicker mussten die Sachsen seit dem Jahreswechsel erst zwei Niederlagen hinnehmen, zuletzt blieb der FC Erzgebirge dreimal in Folge ungeschlagen.

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