Köln - Am Freitag steht in der 2. Bundesliga der 19. Spieltag an. Hannover 96 würde sich mit einem Sieg gegen Greuther Fürth gerne an der Tabellenspitze von der Konkurrenz absetzen. Der 1. FC Kaiserslautern versucht gegen die Würzburger Kickers, die Abstiegsplätze hinter sich zu lassen und für Arminia Bielefeld steht im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiges Spiel gegen den TSV 1860 München an. Die Vorschau zu den Spielen am Freitag in der 2. Bundesliga.

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SpVgg Greuther Fürth - Hannover 96

Die SpVgg Greuther Fürth musste in der letzten Woche eine ärgerliche 1:2-Niederlage gegen 1860 München hinnehmen. Erst in den Schlussminuten fiel der Siegtreffer für die Löwen. Das wollen die Kleeblätter jetzt vor eigenem Publikum natürlich besser machen. Schließlich konnte Fürth auch dort zuletzt nicht gewinnen (0:2 gegen St. Pauli). Mit einem Dreier könnte die Mannschaft von Janos Radoki den Blick von der Abstiegszone auf jeden Fall erst einmal abwenden.

Für Hannover 96 geht es Schlag auf Schlag. Erst am Montag gewann die Mannschaft von Daniel Stendel im Top-Spiel gegen Kaiserslautern (1:0), nur vier Tage später steht schon die nächste Partie auf den Programm. Den Tabellenführer stört das nicht, wie der Trainer erklärt. Er will "am liebsten spielen und am liebsten gewinnen". Und das gelingt im Moment ganz gut. Seit acht Spielen sind die Niedersachsen ungeschlagen (fünf Siege). Ganz zufrieden ist Stendel trotz der Tabellenführung aber noch nicht: "Uns interessiert momentan, wie wir unser Spiel durchsetzen können. Und da ist noch Luft nach oben", erklärt er.

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1. FC Kaiserslautern - Würzburger Kickers

Den 1. FC Kaiserslautern erwartet am Freitagabend eine schwere Aufgabe. Die Frage ist vor allem, ob sich die Roten Teufel in nur vier Tagen von der 0:1-Niederlage gegen Hannover 96 am Montagabend erholen konnten. Trainer Norbert Meier will nach dem verpatzten Einstand zu Hause natürlich gerne den ersten Sieg mit seiner neuen Mannschaft feiern. Seine Devise: "Wir brauchen die gesunde Aggressivität, die wir zuletzt gezeigt haben." Dann hat die Mannschaft die Fans hinter sich und kann den Schwung hoffentlich mitnehmen. Das Erfolgsrezept ist dann "ganz einfach: Wenn du vorne keinen machst, darfst du hinten auch keinen reinkriegen."

Für die Würzburger Kickers läuft es. Sieben Spiele ungeschlagen lautet die jüngste Bilanz des Aufsteigers. Gegen Kaiserslautern soll der nächste Dreier her, denn der erste Blick geht trotz des siebten Tabellenplatzes immer noch nach unten. Trainer Bernd Hollerbach sagt deshalb auch, dass seine Mannschaft trotz der Konstellation im Klassement der Außenseiter ist. "Wir müssen wieder alles auf die Platte bringen, um gegen Kaiserslautern bestehen zu können. Wir wollen mutig sein." Möglicherweise wird seine Mannschaft ohne den Trainer zum Betzeberg reisen, Hollerbach ist ziemlich erkältet: "Bei uns sind alle fit - bis auf den Trainer. Mal sehen, ob ich mitfahren kann."

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Arminia Bielefeld - TSV 1860 München

© imago / MIS

Für Arminia Bielefeld steht eine weitere wichtige Partie an. Zuletzt gab es eine knappe Niederlage gegen den Karlsruher SC. Jetzt geht es mit 1860 München gegen einen weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Auch wenn es zwischendurch immer mal Erfolgserlebnisse gibt, so richtig will der Knoten bei den Ostwestfalen nicht platzen. Sollte er aber, aktuell steht die Arminia mit 14 Punkte auf dem vorletzten Tabellenplatz. "Wir wissen, dass die Situation ernst ist", sagt Innenverteidiger Stephan Salger, "aber vielleicht ist das sogar ein kleiner Vorteil für uns gegenüber den Vereinen, die schon 18 oder 19 Punkte haben."

Wie der nächste Gegner zum Beispiel. Der TSV 1860 München hat zum Rückrundenstart in der letzten Woche einen 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth gefeiert. Für Trainer Vitor Pereira ein perfekter Einstand. "Wir gehen mit viel Selbstvertrauen ins Spiel", weiß der neue Coach deshalb auch. In der Winterpause haben sich die Löwen noch einmal Verstärkung geholt. Christian Gytkjaer dürfte gegen Bielefeld direkt in der Startelf stehen. "Er ist ein guter Spieler", sagt Pereira. "Ich verlange von ihm, dass er das von Beginn an zeigt."

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