Hamburg - Der FC St. Pauli hat den 18-fachen polnischen Nationalspieler (vier Tore) Waldemar Sobota bis zum Saisonende vom belgischen Erstligisten FC Brügge ausgeliehen.

Sportchef Thomas Meggle einigte sich mit den Verantwortlichen des Europa-League-Teilnehmers auf eine Ausleihe des offensiven Außenbahnspielers bis zum 30. Juni 2015 inklusive einer Kaufoption.

"Wird uns auf anhieb helfen können"

Sobota wechselte 2013 nach Brügge. Zuvor spielte er zunächst bei MKS Kluczbork, mit dem er in die erste polnische Liga aufstieg. Er wechselte im Sommer 2010 zu Slask Wroclaw, mit dem er 2012 polnischer Meister wurde. Nach 119 Einsätzen für Wroclaw (19 Tore) wechselte er 2013 nach Brügge. Dort bestritt er seitdem 51 Spiele, in denen er sechs Treffer erzielte.

"Mit Waldemar sind wir für die offensive Außenbahnposition fündig geworden", sagte Sportchef Thomas Meggle. "Er ist ein erfahrener Mann, der uns Stabilität und Qualität bringen kann und der voll in unser Anforderungsprofil passt. Wir sind davon überzeugt, dass er uns auf Anhieb weiterhelfen kann."

Kann rechts, links und auf dern Zehn spielen

Sobota selbst sprach davon, dass er schon immer mal in Deutschland spielen wollte: "Der FC St. Pauli ist ein Traditionsverein mit tollen Zuschauern, die die Mannschaft immer unterstützen. Ich möchte dem Club helfen, die Tabellensituation zu verbessern. Der FC St. Pauli hat eine tolle Mannschaft, die besser dastehen könnte. Ich möchte mit dem Verein in der Rückrunde so viele Punkte wie möglich sammeln. Dafür werde ich alles geben", so Sobota.

Auch Checoach Ewald Lienen ist überzeugt von seinem Neuzugang: "Waldemar ist ein schneller, technisch guter Spieler, der im Club meist auf der rechten, in der Nationalelf auf der linken Außenbahn gespielt hat. Außerdem kann er auch auf der Zehnerposition eingesetzt werden."