München - Am Dienstag kommt es zum verspäteten Abschluss des 1. Rückrundenspieltags der 2. Bundesliga. Aufstiegsaspirant Erzgebirge Aue empfängt im Nachholspiel den SC Paderborn ( ab 18:45 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Nicht nur die Favoritenrolle, sondern auch die Statistik spricht hierbei eindeutig für Aue, denn die "Lila-Weißen" konnten von den bisherigen sieben Begegnungen ganze sechs für sich entscheiden .

Platz 2 in Sicht

Das Überraschungsteam aus dem Erzgebirge kann mit einem Sieg gegen den Abstiegskandidaten aus Paderborn Tabellenplatz 2 zurückerobern trotz des zusätzlichen Nachholspiels gegen den FSV Frankfurt, das am 1. Februar ausgetragen wird.

Vor der Winterpause lief es allerdings gar nicht bei den "Veilchen": In den letzten drei Spielen konnte die Elf von Rico Schmitt nicht mehr gewinnen.

Paderborn hatte sich zum Hinrundenende mit einer starken Serie aus dem gröbsten Abstiegskampf befreit, blieb vier Spiele in Serie ungeschlagen und kam bei 1860 München zu einem glücklichen Auswärtssieg.

Aues Doppel-Sechs fällt aus

Schmitt und die "Veilchen" plagen Personalsorgen: Neben Hensel (fünfte Gelbe Karte) müssen die "Lila-Weißen" auch auf Kevin Schlitte (Aufbautraining) und Oliver Schröder (Magen-Darm-Virus) verzichten.

"Das ist natürlich nicht ganz unproblematisch, dann damit fallen beide Sechser aus. Nun gilt es, sich Gedanken zu machen und neue Lösungen zu finden". Die besten Chancen auf die frei gewordenen Plätze in der Startelf haben Alban Ramaj und Patrick Milchraum. In der Innenverteidigung wird Thomas Paulus auf seinen Stammplatz zurückkehren.

Paderborns Kapitän kehrt zurück

SCP-Trainer Andre Schubert kann dagegen fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Brückner (Syndesmoseriss) fehlt den Ostwestfalen. Eine Änderung wird in der Startelf der Paderborner erwartet: Markus Krösche, der nach seiner Knie-OP wieder einsatzfähig ist, könnte wieder im defensiven Mittelfeld auflaufen. Ersatz-Kapitän Florian Mohr würde dann wieder in die Innenverteidigung rücken, wo wahrscheinlich Markus Palionis auf die Bank müsste.

Ansonsten baut Schubert auf seine Erfolgself der letzten Wochen vor der Winterpause. "Der Konkurrenzkampf ist größer geworden, weil das Personal näher zusammengerückt ist. Wir sind auch ohne Verpflichtungen in der Winterpause gut aufgestellt. Die vielen Optionen machen die Situation angenehm", sagte Schubert.