Fabio Morena vom FC St. Pauli war gegen Kaiserslautern verletzt ausgewechselt worden. Im Interview spricht er über die Verletzung und das Spiel gegen 1860 München.

Frage: Fabio Morena, Sie mussten im Spiel gegen den FCK in der 54. Minute verletzt ausgewechselt werden. Was war passiert?

Fabio Morena: Ich habe mir eine Gesäß- und Sprunggelenksprellung zugezogen. Der linke Fuß war im Endeffekt nicht mehr so einsatzfähig, wie es dieses Niveau erfordert. Kurz vor der Halbzeit habe ich unserem Mannschaftsarzt Bescheid gegeben und er hat mir dann noch eine Betäubungsspritze reingejagt. In der zweiten Halbzeit habe ich es noch einmal versucht, aber schnell gemerkt, dass es nicht das Wahre ist.

Frage: Wie schlimm ist es nun?

Morena: Es ist besser geworden, dass Problem ist einfach, dass die Stellen unglücklich sind. Aber nach zwei Tagen Ruhe habe ich heute Morgen schon wieder mittrainiert; ab und an muss ich aber auf die Zähne beißen oder doch zu Schmerztabletten greifen.

Frage: In den ersten drei Rückrunden-Partien gab es acht Gegentore, gegen den FCK dagegen keins. Wart ihr zu stark, oder waren die zu schwach?

Morena: Wenn man das Spiel gegen den FCK mit denen gegen Greuther Fürth oder Rot-Weiß Oberhausen vergleicht, haben wir dieses Mal vor allem in der Anfangsphase sehr konzentriert gespielt. Insgesamt waren wir auch viel präsenter auf dem Platz und besser in den Zweikämpfen, als wir es in den Spielen davor waren. Das hat den Ausschlag für den Sieg und das zu Null gegeben. Natürlich spielte es aber auch eine Rolle, dass Kaiserslautern ab der 40. Minute mit einem Mann weniger auf dem Platz stand. Dann hatten wir noch das Glück, dass aus der einen oder anderen Großchance kein Tor resultierte.

Frage: Wie sehen Sie denn Eure Chancen für das Spiel gegen den TSV 1860 München am Sonntag?

Morena: Bei 1860 selbst herrscht momentan eine unruhige Zeit. Der Trainer wurde entlassen und die Mannschaft hängt ihren eigenen Vorstellungen hinterher. Das macht es gefährlich für uns. Wenn ein Trainer entlassen wird, ist es oft so, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigen möchte. Wir stehen vor einer Wundertüte. Wenn wir aber unsere Leistung vom Kaiserslautern-Spiel bestätigen, vielleicht spielerisch nach vorne noch etwas zulegen, liegt es an uns, ob wir da gewinnen oder nicht.