Köln - Am Mittwoch wartet ein Topspiel auf die Zuschauer: Der FC St. Pauli empfängt den 1. FC Heidenheim. In einer anderen Partie treffen zwei Bundesliga-Gründer aufeinander. Bundesliga.de gibt einen Überblicküber die Partie - ab 17.15 Uhr geht's los im Liveticker.

Schlusslicht gegen Team der Stunde

Zwei Bundesliga-Gründer treffen in der Duisburger Wedau aufeinander. Für Aufsteiger MSV Duisburg läuft es noch alles andere als rund. Erst zwei Punkte konnten die Meidericher bisher einfahren, hinten gab es schon 15 Gegentreffer. Saisonübergreifend hat Duisburg sogar neun Mal nicht gewonnen. Eintracht Braunschweig hingegen ist das Team der Stunde in der 2. Bundesliga. Die Löwen holten zuletzt zehn Punkte aus vier Spielen bei 11:0-Toren. Kein anderer Club war in dieser Zeit so stark.

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Duell der Scharfschützen

Das Spitzenduell am Mittwoch wird in Hamburg ausgetragen - zur Überraschung vieler. Denn mit diesem frühen Höhenflug des FC St. Pauli und des 1. FC Heidenheim hatten vor der Saison sicherlich nicht viele gerechnet. Schließlich hatten sich die Paulianer vergangene Saison erst im Saisonschlussspurt retten können, Vorjahresaufsteiger Heidenheim landete nach einer soliden Saison im Tabellenmittelfeld. Nun aber stehen sie mit 14 bzw. 12 Punkten auf den Plätzen drei und fünf. St. Pauli hat damit den zweitbesten Saisonstart seiner Zweitliga-Historie hingelegt.

Mit vier bzw. fünf Gegentoren stellen die beiden Clubs mit die besten Abwehrreihen der Liga, beide haben in sieben Partien bereits vier Mal zu Null gespielt. Allerdings brennen beide auch nicht gerade ein Offensivfeuerwerk ab, haben jeweils erst acht Mal ins Tor getroffen. Vorne sind beide Mannschaften jedoch besonders aus der Distanz gefährlich, haben jeweils schon vier Tore von außerhalb des Strafraums erzielt. Pauli ist unter Coach Ewald Lienen (Foto) ein echtes Topteam geworden. Seit Lienens Amtsantritt holte nur der VfL Bochum so viele Punkte wie St. Pauli (38, also 1,58 pro Spiel).

Union will Niederlage vergessen machen

Union Berlin will in der Partie gegen FSV Frankfurt die Serie ausbauen - die letzten drei Spiele gegen die Frankfurter konnten gewonnen werden. Zuletzt hat die Mannschaft aus der Hauptstadt eine Niederlage gegen Fürth hinnehmen müssen. Zwei Tage hat Unions Cheftrainer Sascha Lewandowski Zeit, um seine Mannschaft wieder aufzubauen. "Vieles spielt sich im Kopf ab. Es wird darauf ankommen, wie wir nach der unglücklichen Niederlage agieren werden", sagte der 43-Jährige vor dem Spiel in Frankfurt.

Dicker Brocken für Paderborn

Nach dem Sieg gegen Union Berlin steht für Greuther Fürth mit dem SC Paderborn der nächste starke Gegner auf dem Plan. Kleeblatt-Trainer Stefan Ruthenbeck stellt klar, dass "die gute Serie von sieben Punkten aus den letzten drei Spielen fortgesetzt werden soll". Wo die Gastgeber eine Serie fortführen wollen, soll beim SCP endlich eine reißen: Denn den einzigen Sieg in Fürth feierte Paderborn vor 32 Jahren, als man noch als TuS Schloß Neuhaus 2:0 bei der SpVgg Fürth gewann.