Der 1. FC Nürnberg muss nach den Vorkommnissen während der Meisterschaftsspiele der 2. Bundesliga beim FC Augsburg am 30. Januar 2009 in Augsburg und gegen Rot-Weiß Oberhausen am 9. April 2009 in Oberhausen 5000 Euro bezahlen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Verein im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe in entsprechender Höhe.

Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Beim Auswärtsspiel in Augsburg wurde sowohl in der 50. als auch in der 82. Spielminute jeweils eine Rauchbombe im Nürnberger Zuschauerblock angesteckt. In der 62. Minute des Nürnberger Auswärtsspiels in Oberhausen wurden darüber hinaus zwei Bengalische Feuer und eine Rauchbombe im Nürnberger Block gezündet, weshalb eine Freistoßausführung unterbrochen werden musste, um eine Stadiondurchsage zu veranlassen.