Köln - Der 1. FC Nürnberg hat nach dem Remis von Leipzig die Chance, das Rennen um den zweiten direkten Aufstiegsplatz hinter dem SC Freiburg (Glückwünsche zum Aufstieg) noch einmal richtig spannend zu machen. Mit einem Sieg bei Eintracht Braunschweig würde der "Club" bis auf zwei Punkte an die Sachsen heranrücken. Platz 3 hat der FCN nach St. Paulis Niederlage schon sicher. Im zweiten Spiel am Samstagmittag stehen sich die SpVgg Greuther Fürth und der 1. FC Heidenheim gegenüber.

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Im Vorfeld lobte René Weiler seine Nürnberger noch einmal für den furiosen Auftritt vergangene Woche, als das Team einen 0:2-Rückstand gegen Union Berlin noch in einen 6:2-Sieg verwandelte. "Die Mannschaft hat gezeigt, was sie im Stande ist zu leisten. Das ist eine unglaublich tolle Moral. Dieses Selbstvertrauen wird sie auch in die nächsten Wochen mitnehmen", sagte der Trainer, der aber vor allem vor der Braunschweiger Heimstärke warnte:

"Sie haben seit zehn Spielen zu Hause nicht mehr verloren. Das hat man auch gegen Freiburg gesehen. Da haben sie 90 Minuten lang das Spiel bestimmt. Das wird für uns ein Gradmesser auch in Hinblick auf die Relegation."

Topfakten zu Braunschweig - Nürnberg

  • Den letzten Nürnberger Auswärtssieg in Braunschweig gab es 1987 im DFB-Pokal, der letzte Punktspielerfolg in Braunschweig datiert aus dem Jahr 1968.

  • Beide Vereine spielten in der letzten Saison erstmals zeitgleich in der 2. Bundesliga – in allen drei Zweitligaduellen gab es einen Heimsieg.

  • In der Bundesliga ist die Bilanz nach 22 Partien gegeneinander ausgeglichen (je neun Siege, zudem vier Remis) – 2013/14 stiegen beide Mannschaften gemeinsam aus der Bundesliga ab (Nürnberg als Vorletzter, Braunschweig als Letzter).

  • Es ist ein Duell zweier Bundesliga-Gründungsmitglieder und Deutscher Meister: Braunschweig holte 1967 die Schale, Nürnberg 1968.

Topfakten zu Fürth - Heidenheim

  • Im direkten Duell steht es historisch Unentschieden: Beide Teams gewannen jeweils einmal, zudem gab es ein Remis.

  • Heidenheim und Greuther Fürth trafen vergangene Saison erstmals in Pflichtspielen aufeinander.

  • Greuther Fürth gewann das Hinrundenduell mit 2:1. Der inzwischen nach München gewechselte Goran Sukalo erzielte beide Tore für die Franken, das Siegtor in der Nachspielzeit.

  • FCH-Coach Frank Schmidt spielte ab 1994 in Vestenbergsgreuth; nach der Fusion zur SpVgg Greuther Fürth 1996 blieb er nur noch ein halbes Jahr.