Lübeck - Zweitliga-Tabellenführer Eintracht Braunschweig hat zum ersten Mal seit sieben Jahren die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Ohne Mühe setzten sich die Spieler von Trainer Torsten Lieberknecht gegen den Regionalligisten VfB Lübeck mit 3:0 (1:0) durch und feierten damit im dritten Spiel der Saison den dritten Sieg. Die Tore erzielten Kevin Kratz (13./68.) und Mirko Boland (67.) gegen die Lübecker, bei denen Moritz Marheineke in der Schlussphase wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah (70. ).

Vor 6411 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle starteten die Niedersachsen, die im Vergleich zum 1:0-Erfolg bei Union Berlin auf nur zwei Positionen verändert aufliefen, äußerst druckvoll und ging verdient durch Kratz in Front. Mit der Führung im Rücken spielte Braunschweig die Partie souverän herunter und entschied die Partie durch einen Doppelschlag von Boland und Kratz.

Der Vorletzte der Regionalliga Nord, der weiter auf den ersten Sieg und den ersten Treffer der Saison wartet, konnte dagegen in keiner Phase Druck auf das gegnerische Tor entwickeln. Torhüter Jonas Toboll verhinderte als bester Akteur eine höhere Niederlage. Durch den Erfolg zieht der Zweitligist zum ersten Mal seit 2005 wieder in die zweite Runde des Pokals ein. Damals hatten die Löwen Borussia Dortmund in der ersten Runde aus dem Wettbewerb geschmissen.

Lübeck: Toboll - Schulz, Theißen, Marheineke, Hartmann - Samide (46. Diabang), Altin (73. Kluk), Hasanbegovic, Vallianos (63. Mokhtari) - Zekiri, Steinwarth

Braunschweig: Petkovic - Correia, Bicakcic, Dogan, Reichel - Theuerkauf - Kratz, Kruppke (80. Gianluca Korte) - Raffael Korte (69. Edwini-Bonsu), Boland - Kumbela (75. Ademi)

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
Tore: 0:1/0:2 Kratz (13./68.), 0:2 Boland (67.)
Zuschauer: 6411
Rote Karte: Marheineke nach einer Tätlichkeit (70.)
Gelbe Karten: Samide, Steinwarth, Theißen, Schulz / -