"Yacine Abdessadki hat ein sehr gutes Auge für seine Mitspieler und beherrscht den direkten Pass in die Gefahrenzone", sagt Freiburg-Trainer Robin Dutt über den Neuzugang von Racing Straßburg.

Im Interview spricht der marokkanische Nationalspieler über die Gründe für seinen Wechsel an die Dreisam und seine ersten Eindrücke vom Sport-Club.

Frage: Was sind Ihre ersten Eindrücke vom SC, Herr Abdessadki?

Yacine Abdessadki: Die sind sehr gut. Die Mannschaft ist eine sehr gute Gruppe, die mit Entschlossenheit arbeitet. Es gibt sehr gute Einzelspieler und wir machen große Fortschritte bei der taktischen Feinabstimmung. Außerdem macht es mir das Team sehr leicht, mich zu integrieren.

Frage: Worin bestehen die größten Unterschiede zu Ihrem Ex-Klub Racing Straßbourg?

Abdessadki: Ich habe sehr lange für Racing gespielt, zum Teil mit sehr großen Fußballern. Aber wir hatten sehr viele Trainerwechsel und es war selten eine richtig klare Linie, eine Philosophie auszumachen. In Freiburg wird hingegen sehr konsequent gearbeitet. Auch gab es in Straßburg oft Grüppchenbildungen im Team. In Freiburg herrscht dagegen ein richtig guter Teamgeist.

Frage: War Ihnen der SC schon ein Begriff, bevor der Kontakt für einen möglichen Wechsel zustande kam?

Abdessadki: Ja, weil ich sehr oft und gerne die Bundesliga verfolgt habe. Außerdem kenn ich Karim Matmour, der damals für die Jugend von Racing gespielt hat. Mit Regis Dorn habe ich sowohl bei Racing II als auch bei den Profis zusammen gespielt. Jonathan Jäger kenne ich auch schon, allerdings als Gegenspieler aus der französischen Liga.