Der FSV Frankfurt steht seit dem 7. Spieltag auf einem Abstiegsplatz der 2. Bundesliga, seit zwei Wochen ziert der Liganeuling gar das Tabellenende. Teamchef Tomas Oral muss sich aber keine Sorgen um seine Zukunft bei den Hessen machen.

"Tomas Oral hat sechs Jahre lang bewiesen, dass es geht", betonte Manager Bernd Reisig bei einem Fantreffen im "Binding-Eck" und warb für Kontinuität im Club. Oral sei schon jetzt der am längsten amtierende Trainer der Vereinsgeschichte - und solle es auch weiterhin bleiben.

Reisig stärkte Oral demonstrativ den Rücken: "Ich traue diesem Teamchef bedingungslos. Kein Übungsleiter in der 2. Bundesliga sitzt so fest im Sattel wie Tomas Oral! Wir müssen seine gesamte Arbeit bewerten, uns alle auf ein Ziel einschwören und die Negativstimmung ändern."

Weitere sieben bis neun Punkte bis zur Winterpause

Diese Stimmungslage bezeichnete Reisig auch als Grund, warum der FSV "in den letzten 20-25 Jahren nicht richtig vom Fleck gekommen ist." Reisig nannte die Mainzer als Vorbild, die viele Rückschläge verkraften mussten, aber "Kraft und Solidarität ausstrahlen und eine tolle Stimmung jedem - auch der Gastmannschaft - entgegen bringen."

Der FSV, der nach zwölf Spieltagen nur einen Saisonsieg, aber vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer vorweist, hofft, mithilfe der Unterstützung der Fans eine Aufholjagd zu starten. Reisig erklärt: "Wenn wir von der Mannschaft fordern, dass sie kämpft, müssen wir das auch tun!" Als Ziel für den Rest der Hinrunde gab der Manager sieben bis neun weitere Punkte aus.