Berlin - Der 1. FC Union Berlin und Baris Özbek haben sich eivernehmlich auf eine Auflösung des bis Sommer 2016 datierten Lizenzspielervertrages geeinigt. Özbek war im Winter 2013 verpflichtet worden und kam auf insgesamt 44 Pflichtspieleinsätze für Union, in denen er zwei Tore erzielte.

"Mit Baris verlässt uns ein außergewöhnlicher Fußballer. Es ist schade, dass es hier nicht richtig funktioniert hat. Ich würde mich für ihn freuen, wenn er seine Qualität an anderer Stelle noch einmal unter Beweis stellen kann. Ihm und seiner Familie wünsche ich alles Gute für die Zukunft", so Union-Trainer Norbert Düwel.

"Ich gehe als Freund"

Baris Özbek sagte zur Vertragsauflösung: "Ich habe hier in zwei Jahren viele sehr emotionale Momente erlebt. Union ist ein Verein, den man wohl nie vergessen wird, selbst wenn die Dinge nicht wie erhofft gelaufen sind. Es war mein Ziel, mit Union den Traum vom Bundesliga-Aufstieg zu schaffen und es tut mir leid, dass uns das nicht gelungen ist. Umso mehr drücke ich dem Verein und den Fans die Daumen, dass dieser Traum irgendwann Wirklichkeit wird. Ich gehe als Freund. Eisern Union!"

„Wir haben in ausgesprochen fairen und respektvollen Gesprächen eine gute Lösung für beide Seiten gefunden. Dafür möchte ich mich bei Baris und seinem Berater ausdrücklich bedanken. Ich wünsche Baris alles erdenklich Gute“, so Nico Schäfer, kaufmännisch-organisatorischer Leiter der Lizenzspielerabteilung.

Der Vertrag wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Baris Özbek verlässt Union mit unbekanntem Ziel.