Cottbus - Dem schmerzverzerrten Gesicht des Kapitäns folgten bange Blicke der Kollegen. Nach einem Tritt in den Rasen musste Marc Kruska am Dienstag wenige Minuten vor Schluss das Mannschaftstraining abbrechen.

Unmittelbar im Anschluss begab sich Kruska in ärztliche Behandlung. Mannschaftsarzt Dr. Andreas Koch gab Entwarnung: Die Bänder sind stabil, es hat wohl "nur" die Kapsel erwischt. Es besteht folglich Hoffnung, dass Kruska nach entsprechender Behandlung Ende der Woche wieder das Training aufnehmen und gegen Frankfurt auflaufen kann.

Es war bereits der fünfte Spieler des FCE-Kaders, der sich innerhalb weniger Tage verletzte. Leo Bittencourt kam angeschlagen von der U19-Nationalmannschaft zurück und muss einige Tage pausieren, Dennis Sörensen zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu und konnte nicht trainieren, Daniel Ziebig klagte nach dem Vormittagstraining am Dienstag über Kniebeschwerden und Julian Börner begab sich mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Für alle gilt es nun, so schnell wie möglich wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren zu können.