Der FCA bestreitet gegen Oberhausen das erste Pflichtspiel in der neuen impuls arena und will nach der Auftaktniederlage gegen Cottbus Wiedergutmachung betreiben. Kaiserslautern erwartet in Ahlen eine "schwere, aber lösbare Aufgabe", und Trainer Uwe Rapolder trifft mit der TuS Koblenz auf seinen Ex-Club Arminia Bielefeld (alle Sonntagspartien ab 13:15 Uhr im Live-Ticker / Liga-Radio).

FC Augsburg - Rot-Weiß Oberhausen

Mit dem Heimspiel gegen RWO bestreitet der FCA das erste Pflichtspiel in der neuen impuls arena. "Die Spannung steigt", bekennt FCA-Trainer Jos Luhukay: "Bei dieser tollen impuls arena, in der wir schon von der Stimmung beim Eröffnungsspiel begeistert waren, schlägt das Fußball-Herz höher. Ich hoffe, dass wir den Fans ein Fußballfest zum ersten Heimspiel bieten können."

Dabei kann Luhukay wohl wieder auf Imre Szabics zurückgreifen, der in Cottbus verletzungbedingt noch gefehlt hatte. Bei Michael Thurk, der in dieser Woche wegen Adduktorenproblemen immer mal wieder pausieren musste, bleiben die letzten Trainingseinheiten abzuwarten. Auch Angreifer Stephan Hain ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ob es bereits reicht, in den Kader zu rücken, ließ Luhukay noch offen. Den Gegner Rot-Weiß Oberhausen erwartet der Niederländer als sehr diszipliniert und geordnet. "Sie haben im letzten Jahr eine tolle Runde gespielt und können schnell von Abwehr auf Angriff umschalten. Doch ich bin überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen werden, wenn wir mit den Fans im Rücken zu unserer Leistung finden", so Luhukay.

Sein Gegenüber Jürgen Luginger drückt vor allem in der Abwehr der Schuh. "Viele Defensivspieler sind verletzt, so wird sich die Mannschaft im Gegensatz zum Spiel gegen Berlin ändern", sagte der RWO-Coach, der auf die Defensivakteure Benjamin Reichert, Tim Kruse, Daniel Gordon und Dominik Borutzki verzichten muss. Luginger betonte jedoch: "Wichtig wird sein, dass die Spieler ein anderes Gesicht zeigen, denn entscheidend für den Ausgang der Partie ist, wie wir in Augsburg auftreten."

Rot Weiss Ahlen - 1. FC Kaiserslautern

"Wir müssen uns auf einen kompakten Gegner einstellen, der auf Fehler wartet und schnell nach vorne spielt", warnt FCK-Trainer Marco Kurz vor Nachlässigkeiten gegen einen vermeintlich"kleinen" Gegner. Sein Team habe diese Woche gut trainiert und einen positiven Eindruck hinterlassen. Gegen Ahlen fordert der Trainer dennoch eine Steigerung gegenüber dem Fürth-Spiel. "Wir müssen noch konzentrierter und konsequenter auftreten, um gegen Ahlen die drei Punkte mitzunehmen. Vor allem im Torabschluss", fordert Kurz, der in dem Spiel "eine schwere, aber lösbare Aufgabe" sieht.

Ivo Ilicevic kehrte nach seiner erlittenen Innenbanddehnung schnell ins Training zurück und steht in Ahlen ebenso zur Verfügung wie Stürmer Adam Nemec, der unter der Woche vorsichtshalber eine kurze Trainingspause einlegte. Auf das Comeback von Torjäger Srdjan Lakic müssen die Fans der "Roten Teufel" dagegen noch etwas warten. Der Kroate leidet nach wie vor an den Nachwirkungen seiner Fersenverletzung aus der Vorsaison und fällt noch mindestens zwei Monate aus.

Nicht ganz frei von Sorgen sind auch die Ahlener. Im Vergleich zum Auftaktspiel beim FC St. Pauli muss Rot-Weiss-Trainer Stefan Emmerling voraussichtlich auf die Mittelfeldspieler Mohammed Lartey (Fußgelenk-Verstauchung) und Michael Wiemann (Wadenprellung) verzichten. Nach Ansicht des Trainers sollte die unglückliche 1:2-Niederlage in der Nachspielzeit die Mannschaft aber nicht weiter zurückwerfen. Er habe auch viel Gutes gesehen, sagt Emmerling.

TuS Koblenz - Arminia Bielefeld

TuS-Trainer Uwe Rapolder trifft mit der Arminia auf einen seiner Ex-Vereine. "Meine Erinnerungen sind natürlich sehr gut. Gegen einen Ex-Verein zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Das Geschäft ist zwar schnelllebig, aber ich kenne noch viele Leute dort. Ich habe viele Freunde in Bielefeld und es ist für mich eine spezielle Sache, das ist doch klar", sagte Rapolder. Probleme hat Rapolder aber in der Besetzung seiner Innenverteidigung, da Martin Houdec nach dem Bruch des Sprunggelenks lange ausfallen wird. Auch Lars Bender (Oberschenkelverletzung) und Emmanuel Krontiris (Bandscheibe) stehen nicht zur Verfügung.

Bielefelds Trainer Thomas Gerstner ist über die TuS durch Spielbeobachtungen gut informiert. Taktisch variabel habe der Gegner zuletzt agiert und "auch wenn ich eine Ahnung habe, wie sie gegen uns spielen werden, wollen wir auf uns schauen und unser Spiel durchbringen", betonte Gerstner, der mit dem 3:1-Sieg gegen Rostock ein perfektes Debüt auf der Arminen-Bank feierte.

Bis auf Oliver Kirch (Innenbandverletzung), Kevin Kerr (Zehenbruch) und Thilo Versick (muskuläre Probleme) sind alle Spieler in der Verlosung um die Plätze. Michael Deluras Probleme nach dem Rostock-Spiel sind "normal nach seiner Sprunggelenksverletzung" und auch Christopher Katongo hat den "Kopfball zum 1:0 gegen Rostock trotz der frischen Naht gut überstanden", schmunzelte ein entspannter Bielefelder Cheftrainer.