Köln - Die 2. Bundesliga geht in den 24. Spieltag. bundesliga.de zeigt, auf welche drei Spieler Sie am kommenden Wochenende besonders achten sollten.

Stefan Lex (FC Ingolstadt)

Der faszinierende Lauf des FC Ingolstadt ist ins Stocken geraten. Seit drei Spielen hat der Spitzenreiter der 2. Bundesliga nicht mehr gewonnen, der Vorsprung auf den Relegationsplatz ist von neun auf vier Punkte geschrumpft. Beim Abstiegskandidaten FC Erzgebirge Aue muss dringend mal wieder ein Sieg für die Schanzer her, um den Aufstieg nicht zu gefährden.

Große Hoffnung liegt dabei auf Goalgetter Stefan Lex. Der Stürmer ist mit sieben Treffern gemeinsam mit Lukas Hinterseer bester Torjäger der Ingolstädter, und das bei nur 18 Einsätzen, da er im Herbst wegen eines Risses der Syndesmose fünf Spiele verpasste. 2015 läuft es für Lex aber noch nicht perfekt. Lediglich beim 1:3 gegen Sandhausen schlug der 25-Jährige zu. Vor dem Jahreswechsel war der Ex-Fürther deutlich treffsicherer - und effektiver für die Mannschaft. Denn immer, wenn Lex ein Tor erzielte, holten die Oberbayern mindestens ein Remis. Gegen Aue soll der Knoten wieder platzen - bei Lex und beim FCI.

Marcel Heller (SV Darmstadt 98)

Wenn Marcel Heller in der Nähe des gegnerischen Tores auftaucht, wird es gefährlich. Drei Tore hat der Mittelfeldspieler von Aufsteiger SV Darmstadt 98 bisher erzielt, weitere vier vorbereitet. Besonders beeindruckend: sechs Mal war Heller am 1:0 für die Lilien beteiligt. Einzig gegen Ingolstadt brach er aus seiner 1:0-Serie aus, als er den 2:2-Endstand erzielte.

Auch dank des ehemaligen Frankfurters, der zwischen 2006 und 2011 insgesamt 34 Mal für die Eintracht in der Bundesliga antrat, haben die Hessen seit 14 Spielen nicht mehr verloren, sechs davon gewonnen. Der Vorsprung auf Platz vier beträgt schon zwei Punkte. Die Lilien sind auf bestem Wege, den Durchmarsch zu schaffen und erstmals seit 1982 wieder in die Bundesliga zurückzukehren.

Rouwen Hennings (Karlsruher SC)

Der Saisonstart verlief für Rouwen Hennings alles andere als optimal. In den ersten neun Spielen durfte der in Bad Oldesloe geborene Stürmer nur zweimal in Kurzeinsätzen ran beim Karlsruher SC. Doch seitdem stand er immer in der Startelf - und trifft seit Mitte Dezember aus allen Lagen.

Sieben Tore hat der 27-Jährige in den jüngsten sieben Spielen erzielt, dabei alle drei Treffer des KSC in 2015. Mit insgesamt acht Toren ist er mittlerweile Karlsruhes Top-Goalgetter. Und seine Tore führten immer zu Punkten für die Badener. In sechs Spielen war Hennings erfolgreich, der KSC gewann vier davon, holte zwei Remis. Der Stürmer, der gerade seinen Vertrag bis 2017 verlängert hat, ist auf bestem Wege, seinen KSC-Rekord zu überbieten. Zum Aufstieg in die 2. Bundesliga steuerte er 2012/13 neun Tor bei, vergangene Saison waren es dann zehn. Wenn Hennings weiter so gut drauf ist, sollte diese Marke kein Problem sein.

Tobias Schild