Nach nur acht Monaten als Spieler-Manager beim Verbandsligisten FC Anker Wismar folgte Rene Rydlewicz am 28. Februar dem Ruf des FC Hansa Rostock als Manager.

Frage: Mit welchen Gefühlen haben Sie das Angebot angenommen?

René Rydlewicz: Ich freue mich auf diese Aufgabe und bin optimistisch. Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln und den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen und ich gehe davon aus, dass wir das schaffen. Die Überzeugung ist absolut da. Ich bin froh, dass es losgeht. Und ich hatte schon am letzten Wochenende keine ruhige Minute. Es heißt nur noch, Gas geben, hart arbeiten, drei Monate am Stück.

Frage: Wie sehen Sie die Situation der Mannschaft?

Rydlewicz: Ich will keine Volksreden halten. Es zählt nur arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten. Wenn es sein muss, werde ich das 24 Stunden am Tag tun. Ich war als Spieler ein Kämpfer und ich werde das auch jetzt sein.

Frage: Wie lange haben Sie gebraucht, um den neuen Job anzunehmen?

Rydlewicz: Ich habe meinen Lebensmittelpunkt 2000 hierher verlegt und seither für Hansa gespielt. Ich hänge mit Herzblut an diesem Verein. Deshalb habe ich ja auch nicht lange überlegt, als die Anfrage kam. Ich bin gekommen, um zu helfen und ich gehe davon aus, dass ich auch wirklich helfen kann und wir es gemeinsam schaffen.

Frage: Worin sehen Sie jetzt Ihre wichtigste Aufgabe?

Rydlewicz: In erster Linie werde ich mich natürlich mit allem beschäftigen, womit man sich als Manager in diesem Job beschäftigen muss und zwar sofort. Ich habe schon mehrmals mit Dieter Eilts gesprochen, werde am heutigen Montag noch mal mit ihm reden und ich werde am Nachmittag mit den Spielern sprechen.