Frankfurt - Der FSV Frankfurt hat sich gegen einen über weite Strecken überlegenen 1. FC Union Berlin mit 3:2 durchgesetzt. Die Köpenicker verspielten dabei schon zum sechsten Mal im achten Saisonspiel eine Führung.

US-Nationalspieler Bobby Wood (39.) hatte die Gäste in Führung gebracht, ein Doppelschlag von Zlatko Dedic (52., Foulelfmeter) und Shawn Barry (55.) drehte das Spiel. Benjamin Kessel (76.) sorgte erneut für den Berliner Ausgleich, Dani Schahin (90.+1) traf zum Sieg für die Gastgeber.

Unnötiges Foul bringt Frankfurt ins Spiel

"Wir wollen von einem Team, das reagiert, zu einer Mannschaft werden, die agiert", hatte der frühere Leverkusener Coach Lewandowski vor dem Spiel gesagt, man dürfe aber nicht ungeduldig werden. Vor 5011 Zuschauern am Bornheimer Hang traten die Berliner dann in der Tat sehr dominant auf.

Woods Führungstreffer war kurz vor der Pause nach einer starken Bewegung im Strafraum völlig verdient. Erst ein Elfmeter nach einem unnötigen Foul von Roberto Puncec brachte Frankfurt ins Spiel, in der Folge verlor Union wie so häufig die Kontrolle.

SID

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