Köln - Während RB Leipzig am 20. Spieltag der 2. Bundesliga seinen Vorsprung auf den SC Freiburg ausbauen kann, wollen Eintracht Braunschweig und der FC St. Pauli den Anschluss an die Spitze halten.

RB Leipzig - Eintracht Braunschweig

Ein echtes Spitzenspiel erwartet die Fans in Leipzig. Tabellenführer RB Leipzig, mit 5 Siegen in Folge in die Winterpause gegangen, empfängt mit Eintracht Braunschweig das defensivstärkste Team der 2. Bundesliga. Nur 15 Gegentore in 19 Saisonspielen sind ein Pfund, mit dem das Team von Torsten Lieberknecht auch in Leipzig punkten will. "In der Defensive haben wir weitestgehend sehr konzentriert agiert und nicht viel zugelassen. Klar ist aber auch, dass uns in Leipzig ein Gegner mit einer besonderen Qualität gegenüberstehen wird.“, so der Eintracht-Trainer. Einer, der diese Qualität personifiziert, ist Yussuf Poulsen. Der dänische Nationalspieler, an drei der letzten sechs Tore der Leipziger gegen Braunschweig beteiligt, kann den Anpfiff kaum erwarten: "Uns erwartet wieder eine super Kulisse in unserem Stadion, auf die wir uns besonders freuen. Nach der Vorbereitung brennen wir auf das erste Spiel.“

>>> Vorschau zum Duell

Karlsruher SC - FSV Frankfurt

© gettyimages / Oliver Hardt/Bongarts

Für den Karlsruher SC kam die Winterpause eher ungelegen, schließlich holten die Badener in den letzten neun Spielen vor dem Jahreswechsel 16 Punkte – mehr fuhren in diesem Zeitraum nur die Top 3 der Tabelle ein. An diese Erfolgsserie will das Team, das momentan mit 25 Punkten Tabellenzehnter ist, im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt unbedingt anknüpfen, um gar nicht mehr Gefahr zu laufen, den nach unten richten zu müssen. Die Gäste aus Frankfurt, die bei einem Sieg mit zwei oder mehr Toren Differenz am aktuell vier Ränge besser platzierten KSC vorbeiziehen würden, können besonders auf ihre Stärke bei Standardsituationen setzen, denn da ist Karlsruhe anfällig. Während der FSV 50 Prozent seiner Treffer nach ruhenden Bällen bejubelte (Höchstwert in der 2. Bundesliga), kassierte der KSC sogar mehr als die Hälfte seiner Gegentore nach Standards (ebenfalls Höchstwert).

>>> Vorschau zum Duell

SpVgg Greuther Fürth - FC St. Pauli

© imago / Zink

Nach einem furiosen Saisonstart ging dem FC St. Pauli vor der Winterpause ein wenig die Puste aus. Nur ein Sieg aus den letzten fünf Spielen stehen für die Truppe von Coach Ewald Lienen zu Buche. Ausgerechnet jetzt geht’s zur Spielvereinigung aus Greuther Fürth. Von ihren bislang zwölf Auftritten in Fürth haben die Hamburger nur zwei gewonnen (zwei Unentschieden, acht Niederlagen). Allerdings sind die Franken ebenfalls auf der Suche nach der Form und seit vier Zweitliga-Spielen ohne Erfolgserlebnis. Damit es endlich mit dem 8. Saisonsieg klappt, wurde in der Winterpause ordentlich am Kader gebastelt. Sieben Spieler gingen, sechs neue kamen. Im Hinspiel setzten sich übrigens die Boys in Brown mit 3:2 am Millerntor durch.

>>> Vorschau zum Duell