Köln - Hoffnung für das Schlusslicht, Neuanfang am Niederrhein und Treffen mit dem Lieblingsgegner: Diese 5 Dinge sollten Sie über den anstehenden 16. Spieltag in der 2. Bundesliga wissen.

1) Hoffnung auf die Wende

Nach der Trennung von Coach Frank Kramer will Fortuna Düsseldorf wieder in die Erfolgsspur kommen und den Weg aus der Abstiegszone finden. Gerade auswärts lief bei den Rheinländern bisher noch nicht viel zusammen, lediglich drei Punkte stehen dort auf der Habenseite. Zuletzt gab es drei Niederlagen in der Fremde. Da kommt der FSV Frankfurt beim Debüt von Interimscoach Peter Herrmann (Foto) genau richtig. Denn in der hessischen Metropole haben die Forunen zuletzt drei Mal in Folge nicht verloren, sogar sieben Punkte eingefahren. Auch feierten sie ihren höchsten Zweitliga-Sieg gegen den FSV (6:0 am 28. Januar 2011). Zudem präsentierten sich die Hessen vor eigenem Publikum bisher auch noch nicht top, kassierten in Bornheim schon fünf Niederlagen.

2) Erstes Pflichtspiel-Duell

Sieben Mal stand der SC Freiburg in dieser Saison bereits an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Mit dem starken 4:1 gegen den SC Paderborn haben die Breisgauer ihre Ambitionen auf den Wiederaufstieg deutlich unterstrichen. Die überragende Offensive um Nils Petersen und Vincenzo Grifo (Foto), der bereits 34 Tore gelungen sind, lief gegen die Ostwestfalen wieder zur Topform auf. Wenn es nach SCF-Coach Christian Streich geht, soll das am Freitag beim 1. FC Heidenheim so weiter gehen. Gegen die Ostwürttemberger hat der Sport-Club noch nie ein Pflichtspiel im Profibereich bestritten - in der Saison 2008/09 spielte Heidenheim noch gegen die zweite Mannschaft des SC in der Regionalliga Süd, gewann damals beide Partien. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt ist nach gutem Start zuletzt zurückgefallen, hat vier Spiele nicht gewinnen können und in dieser Zeit nur einen von zwölf möglichen Punkten geholt.

3) Freude auf den Lieblingsgegner

Verfolger FC St. Pauli freut sich auf das Gastspiel seines Lieblingsgegners. Sieben Mal empfingen die Hanseaten bisher in der 2. Bundesliga den 1. FC Nürnberg am Millerntor, noch nie verließen sie den Platz als Verlierer (fünf Siege, zwei Remis). Die jüngsten drei Duelle mit den Franken konnten die Paulianer sogar allesamt mit jeweils 1:0 gewinnen. Dabei blieben die Nürnberger in sechs der sieben Partien torlos, warten seit fünf Auswärtsmatches auf einen Treffer in der Hafenstadt. Hoffnung macht dem FCN aber der späte 2:1-Erfolg gegen Braunschweig. Es war der erste Sieg der Nürnberger nach zuvor sechs Spielen ohne Dreier.

4) Makellose Bilanz gegen Sandhausen

Diese Statistik sollte dem MSV Duisburg Mut machen: der SV Sandhausen ist der einzige Club, gegen den die Zebras in der 2. Bundesliga eine makellose Bilanz haben und jedes Spiel gewinnen konnten. Allerdings trafen die beiden Clubs auch nur in der Saison 2012/13 in der 2. Bundesliga aufeinander, der MSV siegte zwei Mal. In der laufenden Saison sind die Niederrheiner bisher weniger erfolgreich, konnten erst ein Spiel gewinnen und rangieren mit acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Schon jetzt hat der MSV sieben Zähler Rückstand auf Platz 15, der den Klassenerhalt sichern würde. Sandhausen hingegen, dessen Trainer Alois Schwartz (Foto) einst 34 Bundesliga-Spiele für Duisburg bestritt, hat wie Freiburg und Leipzig schon acht Mal gewonnen, zuletzt zwei Mal in Folge, und spielt um den Aufstieg mit.

5) "Tiger" gegen Löwen

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Erstmals hat Coach Stefan Effenberg am vergangenen Wochenende mit dem SC Paderborn in der 2. Bundesliga eine Niederlage einstecken müssen, damit ist der SCP gleichzeitig seit drei Spielen sieglos. Geht es nach der Historie, hat der "Tiger" gute Chancen, diesen Negativtrend gegen den TSV 1860 München zu stoppen. Von den jüngsten 13 direkten Duellen in der 2. Bundesliga verlor Paderborn nur eins, zuhause gab es zuletzt vier Siege und ein Remis gegen die Löwen. Doch die Sechziger sind seit drei Spielen ungeschlagen, haben dabei sieben Punkte geholt und kein einziges Gegentor kassiert.