Köln - Ein Hattrick in fünf Minuten, eine neue Auswärtsmacht und das Ende einer Negativserie nach 21 Jahren. Beachtliche Topdaten, kuriose Fakten und wissenswerte Statistiken - diese 5 Dinge sollten Sie sich über den 1. Spieltag der neuen Saison auf jeden Fall merken.

1) Torreiches Duell

Im Schwarzwaldstadion bekamen die Zuschauer Montag Abend einiges geboten. Neun Tore, davon drei per Elfmeter, eine furiose Aufholjagd und eine letztlich erfolgreiche Heimmannschaft. Das 6:3 des Sport-Club Freiburg gegen den 1. FC Nürnberg war zudem das torreichste Spiel seit mehr als drei Jahren in der 2. Bundesliga. Neun Tore gab es zuletzt im April 2012. Damals gewann Union Berlin mit 5:4 gegen Hansa Rostock.

Für Freiburg war es das erste Mal seit gut 13 Jahren, dass die Breisgauer wieder sechs Tore in einem Spiel erzielt haben. Zuvor war das das letzte Mal im Dezember 1992 beim 6:1 gegen Oldenburg geschehen.

2) Zweitligarekord

Nils Petersen hat bei dem 6:3 gleich noch einen Rekord für die 2. Bundesliga eingestellt. Der Freiburger Stürmer erzielte bis zur 13. Minute drei Tore - zuvor war das nur Hans Hauenstein 1977 für den TSV 1860 München gelungen. Petersen machte seinen Hattrick dabei innerhalb von fünf Minuten - schneller in der 2. Bundesliga war zuletzt Helmut Hampl 1983 für Hessen Kassel (vier Minuten).

3) Auswärtsmacht Sandhausen

Der SV Sandhausen ist in der Fremde schier unbezwingbar. Im Kalenderjahr 2015 holte der SVS auswärts fünf Siege, drei Unentschieden und verlor nur ein Mal. Mit dem 3:1 bei Eintracht Braunschweig gelang der Truppe von Coach Alois Schwartz gleich zum Saisonauftakt wieder ein Auswärtserfolg.

4) Negativserie beendet

Für den 1. FC Kaiserslautern war das 3:1 beim MSV Duisburg eine Erlösung. Nicht nur, dass den Roten Teufeln damit ein perfekter Saisonstart gelungen ist, es war auch das Ende einer langen Negativserie gegen den MSV: erstmals seit 21 Jahren gewann der FCK wieder an der Wedau! Der zuvor letzte Sieg datiert vom 10. April 1994. Damals siegte Lautern mit 7:1 in Duisburg. In den folgenden zehn Anläufen nahmen die Pfälzer keinen Dreier mehr mit.

5) Drei Mal zu Null

Bei der SpVgg. Greuther Fürth ist hinten derzeit alles dicht, zumindest zuhause. Schon zum Ende der vergangenen Saison spielten die Kleeblätter in den letzten beiden Heimspielen jeweils zu Null. Beim 1:0-Auftaktsieg gegen Karlsruhe blieben die Franken nun erneut ohne Gegentreffer. Drei Zu-Null-Heimsiege in Serie hatte es für die Fürther letztmals zuvor im November/Dezember 2013 gegeben.

Von Tobias Schild und Tobias Anding