Berlin - Der 1. FC Union Berlin hat sich einen Spieltag vor Saisonschluss endgültig aus dem Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga verabschiedet. Die Eisernen verloren ihr letztes Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim nach einer schwachen Vorstellung mit 0:1 (0:0) und verspielten damit auch ihre letzte Chance auf Relegationsplatz drei. Dabei hatte Konkurrent Eintracht Braunschweig bei Arminia Bielefeld klar gepatzt und Union nochmal die Tür zur Bundesliga geöffnet.

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Das Spiel in Kürze

Union wird die Saison auf Rang vier beenden, das ist die beste Zweitliga-Platzierung der Vereinsgeschichte. Doch das dürfte die Fans nach dem enttäuschenden letzten Auftritt im Stadion an der Alten Försterei vor 21.700 Zuschauern erstmal nicht trösten. Den Siegtreffer für Heidenheim erzielte Sebastian Griesbeck (82.).

Die Berliner wirkten nicht so, als ob sie noch um ihre Minimalchance kämpfen würden. Sie erspielten sich kaum zwingende Torchancen gegen einen Gegner, der aus den vorangegangenen zwölf Spielen nur eins gewinnen konnte. In der zweiten Halbzeit erhöhte der Gastgeber nochmal den Druck, doch es fehlten Zielstrebigkeit und Präsizion.

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Die Highlights im Spielfilm

  • 16. Minute: Geduld ist gefragt
    Heidenheim nimmt den Gastgebern die Luft aus den Segeln, zieht sich jetzt sehr weit zurück. Die Eisernen haben dadurch mehr Ballbesitz und warten aktuell geduldig auf ein Durchkommen. Viel Raumgewinn ist aktuell auf Seiten der Berliner nicht zu verzeichnen.

  • 22. Minute: Knappes Ding! Schnatterer!
    Das wäre fast ein Traumtor geworden! Marc Schnatterer hält aus knapp 30 Metern einfach mal drauf und der Schuss wird brandgefährlich. Flatternd kommt er knapp hinter dem rechten Lattenkreuz runter, Mesenhöler wäre da nicht mehr drangekommen. Knappes Ding, das bisher der beste Abschluss in der Partie.

  • 40. Minute: Chance für Kessel!
    Erste Möglichkeit für die Unioner! Kroos bringt aus dem rechten Halbfeld einen Freistoß an den Elfmeterpunkt. Dort geht Kessel ziemlich unbedrängt auf Tauchstation, wuchtet das Leder per Flugkopfball direkt auf Müller. Die größte und einzige Chance für die Hausherren bisher.

  • 71. Minute: Schwere Kost
    Es geht weiterhin fast überhaupt nichts nach vorne bei den Eisernen: Union brachte erst ein Torschuss aufs gegnerische Tor: Kessels Kopfball in der 40. Minute.

  • 82. Minute: TOOOR für Heidenheim!
    Und jetzt ist es passiert: Denis Thomalla zieht von links nach innen und bedient Sebastian Griesbeck mit dem Pass in die Schnittstelle. Der Heidenheimer steht völlig frei am Fünfer und netzt aus gut acht Metern mit dem Schuss ins rechte untere Eck ein. Der FCH führt!

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