Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitbundesligisten Energie Cottbus im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro belegt.

Während des Meisterschaftsspieles der 2. Bundesliga zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Energie Cottbus am 25. Oktober 2009 in Hamburg wurden in der 29. Spielminute aus dem Cottbuser Zuschauerblock mehrere Gegenstände in Richtung des Hamburger Spielers Charles Takyi geworfen, als dieser einen Eckball ausführen wollte.

Drei Minuten Spielunterbrechung

In der 50. Spielminute wurden in einer Spielunterbrechung ebenfalls aus dem Cottbuser Zuschauerblock drei Pyros und zudem noch mehrere Knallkörper abgefeuert, was starke Rauchentwicklung verursachte. Das Spiel musste für drei Minuten unterbrochen werden. In der 56. und 62. Spielminute wurden erneut im Cottbuser Fanblock Rauch- und Knallkörper entzündet.

Das DFB-Sportgericht hat Energie Cottbus für den Fall eines erneuten gravierenden Vorfalls ausdrücklich eine Platzsperre, eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder einen Teilausschluss der Öffentlichkeit angedroht.