Zusammenfassung

  • Duisburg und Union trennen sich 2:2
  • Der MSV dreht ein 0:1 in ein zwischenzeitliches 2:1
  • Dennoch bleiben die Zebras auf Platz 18

Berlin - Der MSV Duisburg hat in der 2. Bundesliga einen ersten Schritt aus der Krise gemacht, den Befreiungsschlag aber verpasst. Beim 1. FC Union Berlin kam das Tabellenschlusslicht in einem turbulenten Spiel zu einem 2:2 (0:1).

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Dennoch steht der MSV, der ein 0:1 in eine 2:1-Führung drehen konnte, nach dem späten Ausgleich der Berliner durch Florian Hübner (90.) weiter auf dem letzten 18. Tabellenplatz.

Cauly Oliveira-Souza (76.) und Richard Sukuta-Pasu (83.) hatten zuvor die Partie in der Hauptstadt zugunsten des MSV gedreht. Akaki Gogia (44.) hatte die Hausherren, die mit einem Sieg zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze gesprungen wären, vor 20.329 Zuschauern im Stadion an der Alten Försterei in Führung geschossen.

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Der MSV begann forsch, doch nach einer guten Viertelstunde bekam Union die Partie besser in den Griff. Gogia traf in der 27. Minute mit einem abgefälschten Schuss zunächst die Latte, kurz vor der Pause war der Deutsch-Georgier mit einem satten Schuss von der Strafraumkante erfolgreich.

Es ist gut, dass heute der Knoten geplatzt ist und wir endlich mal wieder ein positives Erlebnis hatten. Cauly Oliveira Souza (MSV Duisburg)

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Im weiteren Verlauf deutete lange wenig darauf hin, dass die Partie noch eine Wendung nehmen könnte, doch plötzlich verunsicherte Unioner luden den MSV durch Fehlpässe und verunglückte Abwehraktionen zum Toreschießen ein. Berlin rettete kurz vor dem Abpfiff zumindest einen Punkt.

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SID

Der beste Duisburger: Cauley Oliveira-Souza erzielte ein Tor und legte ein weiteres auf.
Der beste Duisburger: Cauley Oliveira-Souza erzielte ein Tor und legte ein weiteres auf. © imago / Matthias Koch
Boris Taschy im Duell mit Manuel Schmiedebach
Boris Taschy im Duell mit Manuel Schmiedebach © imago / Contrast