Köln – Seit fünf Spielen ist der Karlsruher SC nicht zu schlagen. Die Badener sind mächtig im Aufwind, siegten zuletzt zweimal in Folge zu Null. Am Montagabend steht nun das Topspiel des 13. Spieltags beim 1. FC Nürnberg an – auch die Franken strotzen vor Selbstvertrauen.

"Wir wollen ein harter Gegner sein und spielen wie immer auf Sieg", so KSC-Coach Markus Kauczinksi. Die Badener könnten sich mit einem Auswärtsdreier endgültig aus der Abstiegszone befreien und wieder in höhere Tabellenregionen vorstoßen. Dabei muss Kauczinski jedoch auf seinen Mittelfeldstabilisator Dominic Peitz verzichten (5. Gelbe Karte). 

Das Defensivmittelfeld war in den letzten Wochen einer der Prunkstücke in der Karlsruher Rückwärtsbewegung. So kassierte der KSC in den letzten sechs Partien aus dem Spiel heraus kein einziges Gegentor. Mit Nürnberg wartet nun aber ein torhungriges Team.

Franken nach Eckstößen stark

Ganze 43 Tore fielen in den 12 Spielen mit FCN-Beteiligung - das ist Ligahöchstwert. Zuletzt schickte der Club Ligakonkurrent Fortuna Düsseldorf unter der Woche im Pokal mit 5:1 nach Hause. In der Liga wartet man nach zwei Remis in Folge seit vier Spielen auf einen Dreier. Das weiß auch Coach Rene Weiler: "Wir haben zwar zuletzt wenige Spiele verloren, aber auch zu wenige gewonnen." 

Mit viel Selbstvertrauen soll nun auch der Sieg in der Liga folgen, dabei könnten vor allem Eckstöße hilfreich sein: Sieben Tore erzielte die Franken schon nach Ecken - das ist Ligaspitze! Mit dem KSC erwartet Nürnberg ein anfälliges Team nach Hereingaben von der Eckfahne: Die Badener kassierten schon vier Gegentore nach Eckbällen - kein Team mehr.

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