Zusammenfassung

  • Regensburg stellt Nürnberg mit aggressivem Pressing vor allem in der ersten Hälfte vor einige Probleme.

  • Dementsprechend verdient ist die 2:1-Pausenführung der Gäste.

  • Nach dem Wechsel macht es der Club besser und kommt verdient zum Ausgleich.

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga Federn gelassen. Das Team von Trainer Michael Köllner kam zum Auftakt des 19. Spieltages im bayerischen Duell gegen den SSV Jahn Regensburg nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. Dank der besseren Tordifferenz sprangen die Franken dennoch auf Platz zwei, Fortuna Düsseldorf kann aber am Mittwochabend wieder vorbeiziehen.

Marc Lais (6.) und Marco Grüttner (28.) hatten engagierte Regensburger zweimal in Führung gebracht, dank Hanno Behrens (10.) und Edgar Salli (49.) blieb der Club auch im sechsten Punktspiel nacheinander ungeschlagen. Mit 26 Zählern liegt der starke Aufsteiger Regensburg weiter acht Punkte hinter Nürnberg.

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"Der eine oder andere wollte zu sehr mit dem Kopf durch die Wand. Trotzdem bin ich froh über das Unentschieden. Ein Punkt ist nicht so schlecht." Michael Köllner (Trainer 1. FC Nürnberg)

Vor 26.231 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion suchten beide Teams direkt die Offensive - und Lais erwischte die Gastgeber mit einem Schlenzer von der Strafraumkante kalt. Doch die Freude währte nicht lang, nur vier Minuten später verwertete Behrens einen Abpraller von Regensburgs Torwart Philipp Pentke zum Ausgleich.

Traumtor zum Start: Marc Lais schlenzt den Ball genau ins linke Eck
Traumtor zum Start: Marc Lais schlenzt den Ball genau ins linke Eck © imago / Zink

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Nürnberg kombinierte weiter gefällig, dennoch nickte Regensburgs Grüttner aus kurzer Distanz zur erneuten Führung ein. Und diese zeigte Wirkung: Der FCN agierte in der Folge völlig verunsichert, Torwart Fabian Bredlow verhinderte einen höheren Rückstand.

"Wir haben ein sehr intensives Spiel erlebt. Ich bin zufrieden mit dem Auftritt und dem Punkt, weil wir bei einer spielerisch starken Mannschaft gespielt haben.“ Achim Beierlorzer (Trainer SSV Jahn Regensburg)

Doch die Pause tat Nürnberg gut, direkt nach dem Seitenwechsel erzielte Salli per Kopf sein erstes Saisontor. Fast hätte er sein zweites folgen lassen, doch Penkte reagierte in der 60. Minute stark.

SID

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Edgar Salli macht dank seiner Dynamik das 2:2
Edgar Salli macht dank seiner Dynamik das 2:2 © imago / Zink