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München - Ein Trio nimmt beim Hamburger SV einen neuen Anlauf: Gojko Kacar, Per Skjelbred und Artjoms Rudnevs kehren nach teils erfolgreichen Leihen zum HSV zurück und wollen nun dort durchstarten. Karim Bellarabi streift sich nach einem Jahr in Braunschweig wieder das Trikot von Bayer Leverkusen über. Und Tobias Weis hoft bei der TSG 1899 Hoffenheim auf eine zweite Chance.

Artjoms Rudnevs

In der Saison 2012/13 war Artjoms Rudnevs mit zwölf Toren der Top-Torjäger beim HSV. Doch in der Hinrunde der abgelaufenen kam der Lette unter Bert van Marwijk gar nicht mehr zum Zug. Er flüchtete nach Hannover und legte mit zwei Toren in den ersten beiden Partien einen Blitzstart hin, in den restlichen Rückrundenspielen gelangen jedoch nur noch zwei weitere Torbeteiligungen. Bei den Rothosen will Rudnevs nun an seine erfolgreiche erste Saison anknüpfen. "Mein Ziel ist es, in der ersten Elf zu stehen. Ich will dem Verein mit vielen Toren helfen, Sechster zu werden", sagte er der "Bild-Zeitung".

Gojko Kacar

Beflügelt von einer erfolgreichen Leihe kehrt Gojko Kacar aus Japan zurück nach Hamburg (Porträt). Bei Cerezo Osaka schoss der Serbe in zwölf Spielen ein Tor und hatte einen Stammplatz sicher - auf untypischer Position in der Innenverteidigung. Der gelernte defensive Mittelfeldspieler nimmt nun unter Trainer Mirko Slomka einen neuen Anlauf beim HSV. Der Coach wollte ihn einst zu Hannover 96 lotsen, doch der Wechsel kam Ende 2012 nicht zustande. "Nun ist er in Hamburg und das freut mich sehr", sagt der Rückkehrer.

Per Skjelbred

2011 kam Per Skjelbred von Rosenborg Trondheim zum Hamburger SV, richtig Fuß fassen konnte der Mittelfeldallrounder dort jedoch nicht. Erst eine Leihe zu Hertha BSC verhalf dem Norweger in der Bundesliga zum Durchbruch. Mit sechs Assists war er der Top-Vorbereiter der Berliner und traf selbst zwei Mal - beim HSV blieb er zuvor in 26 Spielen ohne jede Torbeteiligung. Die Hamburger hoffen, dass er seine Fähigkeiten fortan auch im Trikot mit der Raute zeigt.

Karim Bellarabi

Die Rückkehr zu seinem Ex-Verein Eintracht Braunschweig war für Karim Bellarabi nur bedingt von Erfolg gekrönt. Der 24-Jährige, der einst großen Anteil am Aufstieg der Löwen in die 2. Bundesliga hatte, konnte den direkten Abstieg der Niedersachsen aus der Bundesliga aber auch nicht verhindern. Dennoch kam der Mittelfeldspieler auf seine Einsatzzeit: In 26 Spielen traf er drei Mal und bereitete fünf Treffer vor. "Ich möchte meine Leistungen konstant abrufen", sagte Bellarabi im "kicker". Gelingt dies, sind die Aussichten auf einen Stammplatz bei Bayer realistisch. Nach dem Abgang von Sidney Sam hat Bellarabi im offensiven Mittelfeld zudem einen Konkurrenten weniger.

Tobias Weis

Nach sechseinhalb Jahren in Hoffenheim suchte Tobias Weis in der Winterpause bei Eintracht Frankfurt eine neue Herausforderung - auch weil er im Kraichgau nur noch in der sogenannten "Trainingsgruppe 2" trainieren durfte. Doch das halbe Jahr in der Mainmetropole verlief für den 28-Jährigen alles andere als zufriedenstellend. Nur vier Mal kam der Mittelfeldspieler zum Einsatz, davon nur ein Mal von Beginn an. Bei der TSG hofft er nun auf einen erfolgreichen Neustart. (Die Rückkehrer, Teil 1)