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Hannover - Coach Mirko Slomka bangt um seinen Abwehrspieler Christian Schulz. Der Spieler von Hannover 96 musste wegen einer Zehenprellung beim Vormittagstraining am Mittwoch passen.

Voraussichtlich am Freitag soll Schulz wieder ins Training einsteigen und seine Belastbarkeit testen. Sollte ein Einsatz im nächsten Heimspiel gegen Dortmund am Sonntag nicht in Frage kommen, steht mit dem Schweizer Nationalspieler Mario Eggimann neben Christopher Avevor eine weitere Innenverteidiger-Option zur Verfügiung. "Mario hat sich im Training gut präsentiert", betont Slomka.

Köpfe nicht hängen lassen

Auch wenn die "Roten" eine herbe Niederlage gegen 1899 Hoffenheim einstecken mussten, gibt es keinen Grund, pessimistisch in die nächste Begegnung zu gehen. "Wir werden das Spiel gegen Hoffenheim nicht vergessen, aber es herrscht keine bedrückte Stimmung. Man sollte schließlich auch einordnen, wo wir verloren haben", gibt der 96-Coach zu bedenken.

Die "Roten" mussten sich diese Saison auswärts gegen Wolfsburg, Bayern und eben gegen die Elf von Trainer Ralf Ragnick geschlagen geben. Slomka ist sicher: Gegen Dortmund wird wieder eine geschlossene Mannschaft auf dem Platz stehen, die engagiert um einen Heimsieg kämpft.

Ersatz für Schmiedebach

Auf einen möglichen Ersatzmann für den gelb-rot-gesperrten Mittelfeldakteur Manuel Schmiedebach wollte sich Slomka noch nicht festlegen. Neben Lars Stindl ist auch Altin Lala wieder eine Option. "Altin ist auf einem guten Weg. Die Spiele in der U 23 haben ihn sichtlich weitergebracht."

Passen musste beim Training am Mittwoch auch Mittelfeldspieler Sofian Chahed. Der 27-jährige Deutsch-Tunesier bekam einen Anruf aus dem Krankenhaus. Seine Frau erwartet Familienzuwachs.