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Gelsenkirchen - Schalke-Manager Horst Heldt sieht den FC Schalke 04 auf einem guten Weg. In einem Interview mit bundesliga.de erklärt der Vorstand Sport und Kommunikation der Knappen, dass die Gelsenkirchener "in den vergangenen Jahren noch einmal einen richtigen Satz nach vorne gemacht" hätten.

Dem Club sei es zuletzt gelungen, einerseits die Konsolidierung voranzutreiben, dabei gleichzeitig aber auch national wie international konkurrenzfähig zu sein, sagt Heldt. "Wir zählen aktuell zu den Top 10 in Europa, und das kommt ja nicht von ungefähr. Das liegt nicht nur an unserem tollen Stadion, sondern auch daran, dass wir die entsprechenden Leistungen abgeliefert haben. Ich glaube, dass der Weg der vergangenen Jahre der richtige ist", sagt Heldt.

"Keller hat den Mut, auf junge Spieler zu setzen"

Ein Grund für diese wirtschaftlich wie sportlich positive Entwicklung sei auch die Philosophie der Schalker, verstärkt dem eigenen Nachwuchs eine Chance zu geben. "Unser ganz besonderes Plus ist es, dass wir mit Jens Keller einen Trainer haben, der den Mut hat, auf junge Spieler zu setzen." So hätten sich Keller und Heldt 2013 etwa "bewusst dazu entschieden, auf Max Meyer und damit auf die eigene Jugend zu setzen" statt den damals von Dynamo Kiew ausgeliehenen Raffael fest zu verpflichten. Heldt: "Was nützt es, wenn du tolle Spieler ausbildest, ihnen aber keine Chance auf Einsätze gibst? Dann funktioniert das ganze Modell nicht."

Mit den Leistungen in der aktuellen Saison ist Heldt allerdings noch nicht zufrieden: "Uns ist sehr wohl bewusst, dass wir auch in dieser Saison wieder einen schlechten Start hatten. Das ist umso ärgerlicher, weil es völlig unnötig war. Es gibt Spiele, wie in der vergangenen Saison gegen Bayern München und Real Madrid, wo wir einsehen mussten, dass wir gegen solche Mannschaften zu dem Zeitpunkt einfach nicht mithalten konnten. Das muss man akzeptieren. Wenn man aber im DFB-Pokal an einem Drittligisten scheitert, weiß man zwar, dass so etwas passieren kann und auch anderen Bundesligisten schon passiert ist. Aber es nervt. Und eigentlich sollte es nicht passieren", sagt Heldt.

Das ganze Interview lesen Sie ab Morgen auf bundesliga.de, Teil 1 erscheint am Dienstag, Teil 2 am Mittwoch.