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Köln - Die Bundesliga World Tour 2015 geht weiter: Heute testet der VfL Wolfsburg an der polnischen Ostseeküste gegen Lechia Gdansk (zur Testspielübersicht). Es ist das zweite Testspiel der Wölfe in der Sommervorbereitung.

Gestern Abend reiste der Vizemeister aus dem Trainingslager im schweizerischen Bad Ragaz ab und machte sich direkt auf den Weg nach Polen. Nachdem das eigentlich geplante Testspiel gegen Crakovia Krakau abgesagt wurde, fixierte man als Alternative das Spiel gegen Lechia Gdansk.

"Erste Grundlage ist gelegt"

Die Polen erreichten im vergangenen Jahr den achten Platz in der Ekstraklasa und starten bereits am nächsten Wochenende in den Ligabetrieb. Das Team dürfte, was den Vorbereitungsstand angeht, demnach etwas weiter sein, als die Grün-Weißen. Wölfe-Coach Dieter Hecking erwartet von seiner Mannschaft, "dass sie ein gutes Spiel macht, trotz Müdigkeit. Wir wollen unsere Siegermentalität gleich wieder neu entwickeln."

Zum Abschluss der Woche in Bad Ragaz zog Dieter Hecking ein positives Fazit: "Es ging darum, dass wir nach der Pause wieder reinkommen mussten. Eine erste Grundlage ist gelegt", bilanzierte der Cheftrainer.

Schürrle & Co. wieder an Bord

"Schade ist es, dass wir nicht alle Spieler dabei hatten, dafür konnten wir aber den einen oder anderen jungen Spieler sehen", so Hecking weiter. Bereits Mitte der Woche hatte der 50-Jährige Engagement und Auftreten der Nachwuchskräfte im Kreise der Profis gelobt  und kündigte an, den einen oder anderen Youngster auch für das zweite Trainingslager in Donaueschingen (18. bis 24. Juli) wieder an Bord zu holen.

Im Schwarzwald wird die Mannschaft dann auch wieder in kompletter Stärke auftreten. Am Sonntag trainieren Ricardo Rodriguez, André Schürrle und Vieirinha schon in Wolfsburg, am Montag stoßen zudem Kevin De Bruyne und Ivan Perisic dazu, während der Großteil des restlichen Kaders zunächst zwei Tage frei bekommt. In den kommenden Tagen gilt es dann, die richtige Mischung für die einzelnen Gruppen im Team zu finden. "Auch die Nachrücker müssen erst einmal die Basis legen. Wir werden versuchen, bis Donaueschingen alle auf ein einigermaßen gleiches Niveau zu bringen", sagt Hecking.