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Bester Laune waren die Wolfsburger nicht unbedingt, als sie am Dienstag wieder ins Training einstiegen. Zu groß war noch die Enttäuschung, erstens über die insgesamt schwache Leistung von Freiburg und zweitens über die Aussicht, die letzten beiden Bundesligaspiele nun ohne Restchance auf den Europacup bestreiten zu müssen. Trotzdem wolle man sich gegen Borussia Dortmund gut verkaufen.

Zvjezdan Misimovic, der im Breisgau schmerzlich vermisst worden war, dürfte beim vorletzten Saisonspiel wohl wieder zur Verfügung stehen. Zwar nahm sich der Bosnier am Dienstag noch etwas zurück, zeigte sich aber guter Dinge, schon am Mittwoch wieder voll zu trainieren.

Mehrere Spieler mit Problemen

Etwas anders sah es bei Edin Dzeko aus, der sich schon während des Freiburg-Spiels hatte behandeln lassen müssen und genau wie sein Landsmann nur ein paar Runden drehen konnte. Leichte Probleme mit dem Hüftbeuger hieß die Diagnose, die bei Dzeko auch am Mittwoch voraussichtlich kein Mitwirken zulassen wird.

Ganz allein auf dem "Hügel" übte unterdessen Obafemi Martins. Inwiefern der Nigerianer seine Leistenprobleme bis Dortmund überwunden haben sollte, vermochte der Trainer noch nicht zu sagen. "Wir müssen erst schauen, wie er das Sondertraining heute verkraftet."

Für eine Schrecksekunde sorgte außerdem Ashkan Dejagah, der unvermittelt im Rasen hängen blieb und selbigen vorzeitig mit einem dick bandagierten Knie verließ. "Ich glaube aber, das ist nicht so schlimm", entwarnte er gleich. "Das sah wohl übler aus als es eigentlich ist."


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