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München - Einen Tag nach dem grandiosen 7:1 der DFB-Elf gegen Brasilien zog auch Argentinien ins WM-Finale. Erst im Elfmeterschießen setzten sich die Südamerikaner gegen die Niederlande durch. Am kommenden Spnntag kommt es also zum dritten Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und Argentinien in einem WM-Endspiel. Alles rund um das kommende Finale erfahren Sie hier im News-Ticker.

21:28 Uhr: Der DFB-Fahrplan bis zum Finale gegen Argentinien:

Freitag, 11. Juli

8.00 bis 9.00 Uhr: Wecken und Frühstückbrunch mit Obst, Müsli, Aufschnitt, diversen Brotsorten und warmen Gerichten.

 9.00 Uhr: Geplante Pressekonferenz mit Teammanager Oliver Bierhoff, Kapitän Philipp Lahm und Thomas Müller

10.00 Uhr: Geheimtraining

13.00 Uhr: Mittagessen mit Fleisch, Fisch, Salaten - anschließend Mittagspause.

16.00 Uhr Kaffeetafel und Besprechung

19.15 Abfahrt mit Polizeieskorte vom DFB-Quartier Campo Bahia zum rund 30 km entfernten Flughafen Porto Seguro.

20.30 Uhr: Abflug mit einer Chartermaschine nach Rio de Janeiro.

22.00 Uhr: Ankunft in Rio de Janeiro und direkte Weiterfahrt mit Polizeieskorte zum Mannschaftsquartier Sheraton Rio HotelundResort (30 Minuten Fahrzeit)

23.00 Uhr: Abendessen

00.00 Uhr: Nachtruhe

Samstag, 12. Juli

8.00 bis 9.30 Uhr: Wecken und Frühstückbrunch mit Obst, Müsli, Aufschnitt, diversen Brotsorten und warmen Gerichten.

12.00 Uhr: Leichte Kost zum Mittagessen

14.30 Uhr: Pressekonferenz im Stadion Maracana mit Bundestrainer Joachim Löw und einem Spieler.

15.15 Uhr: Abschlusstraining im Stadion Maracana (30 Minuten Fahrzeit)

17.00 Uhr: gemeinsames TV-Erlebnis beim Spiel um Platz drei zwischen Brasilien und den Niederlanden.

19.00 Uhr: Abschlussbesprechung mit Bundestrainer Joachim Löw, seinen Assistenten und Chefscout Urs Siegenthaler - Bekanntgabe der Aufstellung für das Finale.

anschließend Abendessen

23.00 Uhr Bettruhe

Sonntag, 13. Juli  

 8.00 bis 10.00 Uhr: Wecken und Frühstückbrunch mit Obst, Müsli, Aufschnitt, diversen Brotsorten und warmen Gerichten.

Anschließend individuell kurze Gymnastik- und Aufwärm-Übungen.

12.30 Uhr: Mittagessen mit Fleisch, Fisch, Salaten oder Kaffeetafel

14.00 Uhr Abfahrt mit Polizeieskorte zum Stadion Maracana (30 Minuten Fahrzeit).

15.00 Uhr: Abschluss-Ansprache von Löw in der Kabine und anschließend Aufwärmen im Stadion.

15.45: Einlaufen und anschließend Absingen der Nationalhymnen

16.00 Uhr: Anstoß Deutschland - Argentinien

18.15 Uhr: Pressekonferenz mit den Trainern und Mixed Zone.

20.45 Uhr: Fahrt mit Polizeieskorte zum Teamhotel Sheraton Rio HotelundResort

bei Titelgewinn: Große WM-Party - Ende offen (Ort noch unbekannt)

bei Niederlage: Zusammenkunft der Mannschaft ohne großes Tamtam (voraussichtlich im Teamhotel)

Montag, 14. Juli

Individuelles Frühstück und individuelles Mittagessen.

17.30 Uhr: Fahrt vom Mannschafts-Quartier zum Flughafen Rio und Rückflug mit einer Chartermaschine nach Deutschland

Bei Sieg: Flug nach Berlin und am Dienstagmittag (gegen 13.00 Uhr) Empfang auf der Fanmeile am Brandenburger Tor)

Bei Niederlage: Flug nach Frankfurt/Main.

Rückkehr gegen 11.00 Uhr am Dienstag und individuelle Weiterreise in die Heimatorte. 

18:51 Uhr: Am Freitag wird die deutsche Nationalmannschaft ihr Quartier in Santo Andre hinter sich lassen und per Flieger den Spielort des Finales Rio de Janeiro ansteuern. Aus diesem Grund wurde am Donnerstag vor dem Training noch ein Erinnerungsfoto geknipst.

16:35 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft wird im Falle des Titelgewinns bei der WM in Brasilien zu einem Empfang an das Brandenburger Tor in Berlin kommen. Darauf verständigten sich die DFB-Delegation, die Sportliche Leitung der Nationalmannschaft und der Spielerrat. Neben Berlin hatte sich auch Frankfurt am Main als Ort für eine mögliche Titelfeier angeboten. Die Rückkehr nach Deutschland ist für den 15. Juli vormittags geplant.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagt: "Wir sind der Stadt Frankfurt sehr dankbar, dass sie uns frühzeitig eingeladen und alle Voraussetzungen für einen Empfang in Aussicht gestellt hat. Deshalb war es mir wichtig, Oberbürgermeister Peter Feldmann in einem persönlichen Telefonat darüber zu informieren, dass die Wahl auf Berlin gefallen ist. Die Fanmeile wäre ein idealer Ort, um sich im Falle eines WM-Gewinns bei den Fans in ganz Deutschland für die sensationelle Unterstützung zu bedanken, allein schon weil am Brandenburger Tor ausreichend Platz ist."

16:08 Uhr: Der Weltverband FIFA hat den Einspruch des Nationalverbandes Uruguays gegen die Sperre von Starspieler Luiz Suarez zurückgewiesen. Dies gab die FIFA am Donnerstag in Rio de Janeiro bekannt. Die Disziplinar-Kommission hatte den 27-Jährigen vom FC Liverpool nach dessen Beißattacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini in der WM-Vorrunde für neun Spiele sowie vier Monate gesperrt. Uruguay und Suarez können nun noch den Internationalen Sportgerichtshoft CAS anrufen. Der Torjäger darf zurzeit weltweit nicht an Fußball-Aktivitäten teilnehmen und kann erst Anfang November wieder spielen.

16:06 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt an einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag. "Mein Tipp ist: Der Sieg ist machbar", sagte die Kanzlerin in Berlin. Merkel, bekennender Fan der deutschen Mannschaft und häufiger Gast in der deutschen Spielerkabine, wird das Finale am Sonntag ebenso wie Bundespräsident Joachim Gauck live im Maracana von Rio de Janeiro verfolgen. Schon zum Auftakt-Spiel der deutschen Mannnschaft gegen Portugal (4:0) war Merkel vor Ort gewesen.

14:41 Uhr: Vor dem WM-Finale am Sonntag hat Papst Franziskus in einem Gebetsaufruf für mehr Brüderlichkeit im Sport plädiert. "Sport soll immer Anlass für Brüderlichkeit und menschliches Wachstum sein", lautet sein Gebetsanliegen an alle Katholiken, wie der Vatikan am Donnerstag bekannt gab. Schon zu Beginn der WM hatte der Papst die Hoffnung geäußert, dass das Turnier "in einem Geist wahrer Brüderlichkeit" ausgetragen werde. Papst Franziskus gilt das Fan des argentinischen Erstligisten Atletico San Lorenzo de Almagro aus seiner Heimatstadt Buenos Aires. Seit Beginn seines Pontifikats im März 2013 hat er mehrmals Fußballmannschaften getroffen. Zuletzt warnte der Pontifex vor der Kommerzialisierung des Fußballs. In Italien spricht man angesichts des WM-Finales zwischen Deutschland und Argentinien, von einem "Derby der Päpste", da Franziskus aus Argentinien und sein Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., aus Deutschland stammt. Der vatikanische Pressesprecher Federico Lombardi schloss jedoch aus, dass Papst Franziskus am Sonntag im Fernsehen das WM-Endspiel anschauen werde.

13:42 Uhr: Toni Kroos glaubt nicht an einen psychologischen Vorteil der deutschen Nationalmannschaft im WM-Endspiel gegen Argentinien. Das 7:1 gegen Brasilien im Halbfinale habe den Gegner nicht schockiert, meinte der Mittelfeldspieler im Gespräch mit dem "kicker". "Die andere Seite hätte uns sowieso ernst genommen, auch wenn wir nur 1:0 gewonnen hätten. Wir tun das aber genauso", sagte Kroos. Es sei ein WM-Finale, "da kommt ein Brocken auf uns zu. Wir werden mit Respekt in diese Partie gehen, der Gegner aber auch."

12:45 Uhr: Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger sieht die deutsche Nationalmannschaft für das WM-Finale gegen Argentinien am Sonntag gewappnet. "Wahrscheinlich waren wir noch nie so sehr Favorit, wie jetzt am Sonntag. Die Argentinier spielen nicht den aufregendsten Fußball, und wenn man Messi aus dem Spiel nimmt, ist die größte Gefahr weg", sagte Hitzlsperger im "ZDF". Mit einem überheblichen Auftritt der deutschen Mannschaft nach dem historischen 7:1 gegen Brasilien rechnet der frühere Bundesliga-Profi aber nicht. "Die Spieler sind so erfahren, dass sie sich nicht lange damit aufhalten. Die wollen sich den großen Traum nicht verbauen, indem sie jetzt Dummheiten begehen. Die letzten Tage werden ganz professionell durchgezogen."

12:05 Uhr: Der frühere Bundesliga-Trainer Christoph Daum geht fest von einem deutschen Erfolg im Finale der Weltmeisterschaft in Brasilien am Sonntag gegen Argentinien aus. "Ein Finale ist von einer sehr großen Taktiererei bestimmt, aber Deutschland wird den Ton angeben. In Zahlen würde ich sagen 2:0 für Deutschland", sagte Daum dem Nachrichtensender n-tv. Seine Zuversicht schöpft der 60-Jährige vor allem auch aus dem selbstbewussten Auftreten der deutschen Mannschaft, die im historischen Halbfinale Gastgeber Brasilien 7:1 ausgeschaltet hatte. "Alle Äußerungen nach dem Spiel deuten darauf hin: Diese Mannschaft ist total fokussiert, sie hebt nicht ab, sie bleibt auf dem Teppich, sie hat ein klares Ziel vor Augen", sagte Daum, der mit Blick auf das Endspiel Parallelen zum WM-Finale von 1990 sieht. "Wir hatten damals die Situation Maradona plus zehn, jetzt haben wir die Situation Lionel Messi plus zehn", sagte Daum. Bei der WM in Italien vor 24 Jahren hatte Deutschland das Endspiel gegen Argentinien 1:0 gewonnen und damit den bislang letzten WM-Titel gefeiert.

11:35 Uhr: Wie geht Deutschland gegen Messi vor? Videosequenzen, Einschätzungen der Stärken und Schwächen, Taktik-Analysen - alles bis ins Detail ausgearbeitet, um für das große Spiel am Sonntag in Rio de Janeiro gerüstet zu sein. Dafür ist bei der DFB-Elf Joachim Löws "Superhirnli" verantwortlich, Chefscout Urs Siegenthaler.

11:12 Uhr: Trotz der späten Anstoßzeit und der wenig ansehnlichen Partie hat auch das zweite Halbfinale der WM dem übertragenden Sender ARD eine Traumquote beschert. 19,52 Millionen Zuschauer verfolgten am späten Mittwochabend im Schnitt, wie Argentinien sich im Elfmeterkrimi gegen die Niederlande (4:2 i. E.) das Ticket für das Finale gegen Deutschland am Sonntag sicherte. Dies entspricht einem Marktanteil von 72,9 Prozent. Damit erreichte die Begegnung die bislang besten Werte für ein Spiel ohne deutsche Beteiligung bei dieser WM. Die zuvor beste Einschaltquote vom Achtelfinal-Sieg der Niederländer gegen Mexiko (17,22 Mio.) sowie der bisherige Marktanteil-Topwert vom Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien (62,2 Prozent) wurden deutlich übertroffen.

10:49 Uhr: Neuer Trainer für Heung Min Son und Co.: Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Vorrunde der WM ist Südkoreas Nationaltrainer Hong Myung-bo von seinem Amt zurückgetreten. "Ab heute verlasse ich diesen Posten", sagte Hong auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Seoul: "Als wir Südkorea in Richtung Brasilien verlassen haben, habe ich gesagt, wir werden den Menschen Hoffnung geben. Aber wir haben sie nur enttäuscht. Das tut mir sehr leid." Hong entschied sich zum Rücktritt, obwohl ihm der nationale Fußball-Verband KFA vorher das Vertrauen ausgesprochen und ihn gebeten hatte, die Nationalmannschaft zur Asien-Meisterschaft 2015 zu führen. Südkoreas Mannschaft war ebenso wie Hong nach dem frühen Aus in Brasilien in der Öffentlichkeit stark kritisiert worden. Das Team hatte nur gegen Russland (1:1) einen Punkt geholt und seine Gruppenspiele gegen Algerien (2:4) und Belgien (0:1) verloren. Der 45-jährige Hong war Kapitän der Nationalmannschaft bei der WM 2002, als Südkorea erst im Halbfinale in Seoul mit 0:1 an Deutschland scheiterte. Den Posten als Nationaltrainer hatte Hong im Juni 2013 nach dem Rücktritt von Choi Kang Hee übernommen.

9:17 Uhr: Er selbst ist erneut kurz vor dem großen Ziel gescheitert, nun glaubt Arjen Robben fest an den Titel für seine Klubkollegen von Bayern München. "Deutschland wird Weltmeister. Das steht für mich fest", sagte der 30-Jährige: "Die Argentinier werden keine Chance haben." Zuvor hatte Robben mit den Niederlanden das Halbfinale gegen die Südamerikaner im Elfmeterschießen verloren. Nach 120 torlosen Minuten gewannen die Argentinier mit 4:2, Robben verwandelte seinen Elfmeter sicher.

9:01 Uhr: Aufmunterung vom verletzten Superstar: Neymar wird der Selecao nach dem blamablen 1:7 im WM-Halbfinale gegen Deutschland am Donnerstag einen Besuch im WM-Quartier in Teresopolis abstatten. Laut dem Internetportal Globoesporte.com plant Neymar, die Selecao auch zum Spiel um Platz drei in Brasilia zu begleiten. Am Mittwoch war der Brasilianer von Ärzten des FC Barcelona untersucht worden. Dabei wurde auch festgelegt, dass der Dribbelkünstler ab dem 5. August seine Behandlung beim club in Spanien fortsetzen soll.Neymar hatte am vergangenen Sonntag das Base-Camp der Brasilianer verlassen, nachdem beim 22-Jährigen eine Fraktur im Querfortsatz des dritten Lendenwirbels nach einem Foul im Viertelfinale gegen Kolumbien festgestellt worden war. Neymar hatte sich danach ins Haus seiner Eltern in Guaruja zurückgezogen.

8:55 Uhr: Star-Teammanager Jose Mourinho hat die deutsche Nationalmannschaft und Rekordtorschütze Miroslav Klose nach dem 7:1 im WM-Halbfinale gegen Brasilien in höchsten Tönen gelobt. "Das werden in 50 Jahren die Kinder wissen, dass Brasilien dieses Halbfinale mit 1:7 verloren hat", sagte der Coach des FC Chelsea in seinem Video-Blog bei yahoo.com: "Es gibt Dinge, die sind nur schwer zu erklären."Brasilien sei auf ein Team getroffen, das "besser war, eine fantastische Stabilität und Selbstvertrauen" gehabt habe. Die Qualität Brasiliens habe `eindeutig nicht gereicht für ein WM-Finale". Auch vor Klose zog Mourinho den Hut: "Ich mag ihn und respektiere ihn sehr. Seine 16 Tore sind unglaublich. Respekt! Hut ab! Ronaldo war der Beste in den letzten 20 Jahren, dass Miroslav seinen Rekord bricht, ist wirklich unfassbar."

00:55 Uhr: Elfmeter-Held Sergio Romero hat Argentinien ins WM-Finale gegen Deutschland geführt und die Niederlande ins Tal der Tränen gestürzt. Der zweimalige Champion gewann das zweite Halbfinale gegen die Niederlande dank zweier Paraden von Romero im Elfmeterschießen mit 4:2. Zuvor hatte es nach 120 Minuten 0:0 gestanden.

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