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Nach der bitteren 0:2-Niederlage des FC Bayern gegen Girondins Bordeaux stand FCB-Keeper Jörg Butt Rede und Anwort. Dabei schätzt er die Chancen auf ein Weiterkommen als gering ein. Den zweiten Gegentreffer nimmt Butt auf seine Kappe.

Frage: Wie tief sitzt der Frust jetzt?

Hans-Jörg Butt: Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir wissen, dass es jetzt ganz, ganz schwer wird das Achtelfinale noch zu erreichen. Wir sind jetzt abhängig von den anderen Mannschaften. Insofern sind wir bitter enttäuscht.

Frage: Glaubt denn die Mannschaft noch dran, ins Achtelfinale zu kommen?

Butt:: Wie gesagt, es wird verdammt schwer. Wir müssen beide Spiele gewinnen und darauf hoffen, dass die beiden anderen für uns spielen.

Frage: Woran lag es heute?

Butt: Wir haben in der ersten Halbzeit Riesen Möglichkeiten, hätten einen klaren Elfmeter bekommen müssen. Wenn wir das Tor machen, läuft das Spiel mit Sicherheit anders. So macht Bordeaux aus einer Standardsituation ein Tor und dann wird das Spiel sehr, sehr schwierig für uns. Im Moment ist es einfach so, dass wir das nötige Glück nicht haben.

Frage: Was war beim zweiten Gegentor los, gab es da Abstimmungsschwierigkeiten?

Butt: Über das zweite Tor brauchen wir nicht zu sprechen. Das ist mein Fehler, da muss ich drin bleiben. Aber das spielt letztendlich in der 90. Minute dann auch keine große Rolle mehr.

Frage: Was, glauben Sie, passiert jetzt im Umfeld?

Butt: Dass es hier unruhig wird, wenn du in der Champions League nicht so spielst wie erwartet, ist doch klar.


Aus München berichtet Michael Gerhäußer