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Er ist der dienstälteste Profi im Kader des FC Schalke 04: Gerald Asamoah kam 1999 von Hannover 96 und vollendet im Sommer seine zehnte Saison im königsblauen Trikot.

Somit hat der 30-Jährige schon viele Höhen und Tiefen miterlebt. Daher macht er sich im Interview seine eigenen Gedanken, warum es bislang in der Hinrunde nicht wie erhofft lief.

Frage: Herr Asamoah, ist das Trainingspensum hoch hier im Trainingslager in Valencia?

Gerald Asamoah: Klar, der Trainer gibt Gas. Schließlich haben wir Ziele, die wir noch erreichen wollen. Und ich spüre: Alle sind bereit mitzuziehen, jeder ist heiß auf die Rückrunde.

Frage: In der Hinrunde gab es einige Enttäuschungen.

Asamoah: Ja. Wir haben Spiele nicht gewonnen, die wir hätten gewinnen müssen. Dann verlierst du nach einiger Zeit das Vertrauen in dein eigenes Können. Aber es gab auch zwei richtig schlechte Spiele von uns: gegen den 1. FC Köln und gegen Manchester City. Das habe ich von einer Schalker Mannschaft noch nicht gesehen, dass sie sich so ergeben hat. Man hatte den Eindruck, dass nicht jeder von uns wusste, worum es geht.

Frage: Jetzt gab es nach dem Trainingsauftakt einige personelle Veränderungen.

Asamoah: Ja, das konnte man auch verstehen. Aber wir sollten jetzt nicht den Fehler machen und alles auf die Spieler schieben, die jetzt nicht mehr im Kader sind. Keiner kann sich hinstellen und sagen, er habe 100 Prozent seiner Leistung abgerufen. Wir haben als Gesamtpaket nicht funktioniert. Dabei können wir viel besser spielen als in der Hinrunde. Wenn man in unsere Kabine schaut und die einzelnen Spieler sieht, dann müssen wir etwas erreichen. Wir haben eine gute Mannschaft - wir müssen jedoch unsere Qualität auch abrufen.

Frage: Es hieß auch immer, die Mannschaft habe keine Disziplin.

Asamoah: Ach, das stimmt so nicht. Natürlich gibt es mal den einen und mal den anderen Fall, in dem ein Spieler über die Stränge schlägt. Aber das ist nicht mehr als in anderen Mannschaften.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite des FC Schalke 04.