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Wolfsburg - Zum Auftakt des 27. Spieltags empfängt der VfL Wolfsburg am Freitagabend (ab 20 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio)
den Hamburger SV. Im Nordderby zwischen den "Wölfen" und dem "Bundesliga-Dino" steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Wolfsburg hat vielleicht die letzte Möglichkeit, um in das Rennen um die Europa League Qualifikationsplätze einzugreifen. Hamburg benötigt im Kampf gegen den Abstieg unbedingt ein Erfolgserlebnis.

Der HSV hat in den vergangenen fünf Spielen lediglich einen Punkt geholt, so wenige wie kein anderer Bundesligist in diesem Zeitraum. Auf den Relegationsplatz 16 hat das Team von Thorsten Fink nur noch zwei Punkte Vorsprung, von den direkten Abstiegsplätzen trennen die Hamburger noch vier Zähler. Am letzten Samstag musste man sich sogar dem SC Freiburg, einem direkten Kontrahenten im Kampf gegen den Abstieg, zuhause mit geschlagen geben.

Alarmglocken läuten



Kein Wunder, dass nun die Alarmglocken bei HSV-Coach Fink läuten. Nach intensivem Training unter der Woche erklärte der Trainer am Mittwoch auf der offiziellen Pressekonferenz: "Am Freitag wird es sich zeigen, ob wir es kapiert haben." Es gelte, den Kampf anzunehmen, Leidenschaft sowie grenzenlosen Einsatz zu zeigen und das überaus engagierte Auftreten während der Trainingseinheiten auch am Freitagabend auf den Platz zu bringen.

Mut auf einen Erfolg macht zumindest das 1:1 aus dem Hinspiel, indem Fink erstmals als Coach auf der Hamburger Trainerbank Platz nehmen durfte und der HSV unter seiner Regie auf Anhieb eine Serie von acht Spielen ohne Niederlage startete. "Ich freue mich, dass es am Freitag wieder auf den Platz geht. Denn wir wollen möglichst schnell zeigen, dass wir es weitaus besser können, als zuletzt gezeigt.", gibt sich der HSV-Trainier kämpferisch, der weiterhin ohne Paolo Guerrero (Rotsperre) und Tom Mickel (Handbruch) auskommen muss.

Neues Sturmduo



Mit dem VfL Wolfsburg wartet alles andere als ein leichter Gegner auf die Hamburger. Die Mannschaft von Felix Magath hat aus den vergangenen drei Spielen sieben Punkte geholt, zuletzt gewannen die Niedersachsen beim 1. FC Nürnberg mit . "Wir sind seit drei Spielen auf einem guten Weg, haben seit der Partie in Kaiserslautern an Stabilität gewonnen, gehen nun bestimmender und auch kämpferischer zu Werke.", lobte Magath die jüngsten Auftritte seiner Mannschaft.

Mit Patrick Helmes und Mario Mandzukic scheint sich bei den "Wölfen" ein neues Sturmduo gefunden zu haben. Helmes traf in den vergangenen vier Spielen vier Mal und Mandzukic beendete in Nürnberg seine Torflaute von acht Partien ohne Treffer und bereitete zudem die anderen beiden Tore vor.

Verzichten muss Magath auf Chris (Oberschenkelverhärtung), Slobodan Medojevic (Fußprellung) und Patrick Ochs (Aufbautraining). Hrvoje Cale und Mateusz Klich werden vom VfL-Coach nicht berücksichtigt. Ashkan Dejagah steht nach seiner Gelbsperre gegen den "Club" wieder zur Verfügung. "Ich bin wirklich heiß auf die Partie und habe versucht, mich im Training anzubieten", so der Offensivspieler.



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